Wie kann eine sichere, klimafreundliche und langfristig verfügbare Energieversorgung gelingen? Ist Kernfusion die ersehnte Lösung? Unter dem Titel „Fusionsenergie – die Sonne auf die Erde holen?“ spricht Professorin Sibylle Günter vom Max-Planck-Institut für Plasmaphysik in Garching und Greifswald am Mittwoch, 30. September 2026 über eines der spannendsten Themen aktueller Energieforschung. Der Vortrag findet von 18 bis 19 Uhr im Audimax der RPTU statt. Er ist Teil des Rahmenprogramms der 28. Deutschen Physikerinnentagung, die vom 28. bis 30. September 2026 an der RPTU stattfindet.
Kernfusion beruht auf demselben Prinzip wie die Energieerzeugung in der Sonne: der Verschmelzung leichter Atomkerne, bei der große Energiemengen freigesetzt werden. Weltweit arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler daran, die dafür notwendigen Bedingungen auf der Erde kontrolliert und wirtschaftlich nutzbar zu machen. In ihrem Vortrag erläutert Professorin Sibylle Günter, wie sich das Prinzip, das die Sonne zum Leuchten bringt, auf der Erde für die Energiegewinnung nutzen lässt, welche wissenschaftlichen und technischen Herausforderungen dabei noch zu bewältigen sind, und welche Chancen die Fusionsforschung für die Energieversorgung der Zukunft eröffnet.
Der Vortrag richtet sich an alle Interessierten und verbindet naturwissenschaftliche Erkenntnisse mit einem allgemein verständlichen Zugang zum Thema. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Der Eintritt ist frei.
Programm für die Physikerinnen von heute und morgen
Der Vortrag ist zugleich ein besonderer Höhepunkt der Physikerinnentagung, die eine Plattform für den fachlichen Austausch, Vernetzung sowie Impulse für die Karriere bietet. Das wissenschaftliche Programm umfasst ein breites Spektrum moderner Physik, darunter Festkörper-, Bio- und Spinphysik, Photonik und Quantentechnologien. Das Themenspektrum reicht von der Elementarteilchenphysik bis zur Kosmologie und damit über unterschiedlichste Energie-, Zeit- und Längenskalen hinweg. Ergänzt wird das Fachprogramm durch Veranstaltungen zu Karrieren in der Industrie, Transferable-Skills-Workshops sowie Möglichkeiten zur Vernetzung mit Vertreterinnen und Vertretern aus Forschung und Wirtschaft.
Am 30. September findet zudem der GirlsGoPhysics Day statt. Er richtet sich an Mädchen und junge Frauen ab Klasse 9, die sich für Physik begeistern, einen Blick hinter die Kulissen werfen und mögliche Zukunftsaussichten entdecken möchten. Ein abwechslungsreiches Programm bietet Gelegenheit, Physik hautnah zu erleben, Wissenschaftlerinnen kennenzulernen und Einblicke in Studien- und Berufsmöglichkeiten zu gewinnen. Eine Anmeldung hierfür ist noch bis zum 23. September möglich.
Damit öffnet die Deutsche Physikerinnentagung ihre Türen weit über die Fachcommunity hinaus – von aktuellen Forschungsthemen über den Austausch mit der Öffentlichkeit bis hin zur nächsten Generation von Physikerinnen.
Weiterführende Informationen:
physik.rptu.de/aktuell/veranstaltungen/deutsche-physikerinnentagung-2026
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Quelle Text/Bild:
RPTU
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www.rptu.de
Kaiserslautern, 17.09.2026
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