Abbuchung statt Steuerrückzahlung

Auf eine sogenannte Phishing-Mail ist eine junge Frau aus dem Landkreis vor kurzem hereingefallen. Wie die 28-Jährige jetzt der Kripo meldete, hat sie dadurch einen finanziellen Schaden in Höhe von fast 2.000 Euro erlitten.
Nach Angaben der Frau hatte sie im August eine E-Mail erhalten, die angeblich vom Finanzamt stammte. Über das Online-Programm „Elster“ wurde ihr eine Steuerrückzahlung in Aussicht gestellt. Um ihr das Geld überweisen zu können, sollte die 28-Jährige einen Link anklicken und ihre Bankdaten hinterlegen. Der Aufforderung folgte die Frau und gab auf der Seite, die sich öffnete, ihre persönlichen Daten sowie ihre Bankverbindung an.
Erst jetzt stellte sie fest, dass statt eines Zahlungseingangs eine unberechtigte Abbuchung von ihrem Konto erfolgte: Fast 2.000 Euro gingen an eine Reiseplattform im Ausland. Die 28-Jährige erkannte erst dadurch, dass sie Betrügern auf den Leim gegangen war, und erstattete Anzeige. Die Ermittlungen wegen Computerbetrugs laufen.

Unsere Empfehlung:
Prüfen Sie die Absender Ihrer Maileingänge kritisch, bevor Sie auf irgendwelche Forderungen eingehen. Sobald jemand nach Ihren persönlichen Daten, Lebensverhältnissen, Bankverbindungen, Passwörtern oder sonstigen Online-Zugängen fragt, sollten Sie besonders wachsam werden! Betrüger können sowohl mit erpresserischen Forderungen als auch mit Schocknachrichten oder emotionalen Geschichten daherkommen – oder, wie in diesem Fall, in der „netten Variante“ mit falschen Gewinnversprechen. Deshalb: Besser keine Links anklicken – und erst recht nicht einfach Ihre Daten irgendwo online eingeben! |cri




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Kaiserslautern, 15.09.2026