Liebes-Schwindler erbeuten mehrere tausend Euro

Eine 65-Jährige ist auf einer Dating-Plattform Betrügern zum Opfer gefallen. Die Unbekannten gaukelten der Frau über eine Zeitspanne von etwa eineinhalb Monaten romantisches Interesse vor und gingen zum Schein eine Liebesbeziehung mit ihr ein. Währenddessen forderten sie unter fadenscheinigen Vorwänden mehrfach Geld von der 65-Jährigen. Insgesamt erlangten die Betrüger rund 5.500 Euro. Bei dieser Vorgehensweise handelt es sich um das sogenannte „Romance-Scamming“. Die Täter bauen dabei unter falscher Identität eine romantische Beziehung zu jemandem auf. Sie tun so, als wären sie verliebt, um das Opfer emotional zu manipulieren und am Ende Geld oder persönliche Daten zu ergattern. Typischerweise spielen die Betrüger auf Zeit, vermeiden persönliche Treffen und nutzen die Anonymität des Internets, etwa über Soziale Medien, Dating-Plattformen oder Messenger-Dienste. Romance-Scamming ist eine besonders perfide Form des Betrugs, da sie nicht nur finanzielle, sondern auch tiefgreifende emotionale Schäden hinterlässt. In vielen Fällen trauen sich Betroffene aus Scham nicht, die Polizei zu informieren. Die Polizei rät, bei neuen Online-Bekanntschaften aufmerksam zu bleiben – insbesondere, wenn frühzeitig um Geld oder persönliche Daten gebeten wird. Wer sein Gegenüber noch nie persönlich getroffen hat, sollte grundsätzlich kein Geld überweisen. Bei einem unguten Gefühl gilt: innehalten, die Angaben des anderen hinterfragen und mit vertrauten Personen darüber sprechen.

Wer bereits Opfer eines Romance-Scammers geworden ist, sollte sich nicht aus Scham zurückziehen. Die Betroffenen trifft keine Schuld. Wichtig ist, den Kontakt abzubrechen, Nachrichten und Zahlungsbelege zu sichern und sich an die Polizei zu wenden. Weitere Informationen und Tipps zum Schutz vor Romance-Scamming finden Sie unter https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/sicher-handeln/onlinebetrug-maschen/romance-scamming-liebesbetrug/.




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Kaiserslautern, 17.08.2026