Am Dienstag, 11. August 2026, hatte Oberbürgermeisterin Beate Kimmel zu ihrem Marktgespräch auf den Wochenmarkt eingeladen. Im Mittelpunkt stand bei dem kleinen Rundgang über den Stiftsplatz der direkte Austausch mit den Marktbeschickern sowie mit den Bürgerinnen und Bürgern. Beate Kimmel hatte ein offenes Ohr für Anregungen und Kritik und freute sich auch über wertschätzende Worte zur Stadt Kaiserslautern.
Erfreut zeigte sich die Oberbürgermeisterin über den großen Zuspruch und die Wertschätzung, den ihr Dialogformat erhielt, sowie über die freundliche und positive Atmosphäre auf dem Markt. „Unser regelmäßig stattfindender Wochenmarkt ist etwas Besonderes: Einkaufen unter freiem Himmel ist ein Erlebnis und gerade samstags ist der Markt ein beliebter Treffpunkt“, betonte Kimmel die Bedeutung des Angebots, das dienstags und samstags auf dem Stiftsplatz und donnerstags in der Königstraße stattfindet. „Obwohl der Dienstagsmarkt etwas unser Sorgenkind ist“, stimmte sie einem Standbetreiber zu, „möchten wir diesen gerne weiterhin bewahren.“
So berichtete ein Beschicker, dass er samstags gute Kundschaft habe, wie beispielsweise Familien, die für die ganze Woche einkauften. Besonders wichtig seien dabei auch die Gespräche mit den Kundinnen und Kunden. Dienstags kämen deutlich weniger und hauptsächlich Stammkunden. Problematisch sei, dass an diesem Tag öfter Stände fernblieben. Je weniger Stände, desto weniger Kundschaft würde das Angebot nutzen. Beate Kimmel sagte zu, den Hinweis erneut mit der Marktverwaltung zu besprechen.
Seit März dieses Jahres ist ein Stand mit Südtiroler Spezialitäten auf dem Wochenmarkt vertreten. Die Standbetreiberin zeigte sich begeistert von dem Kaiserslauterer Publikum. Ihr Stand laufe gut. Auch beim deutsch-französischen Bauernmarkt, der im März 2026 anlässlich des städtischen Jubiläumsjahres stattgefunden hatte, habe ihr Stand sehr großen Zuspruch erfahren. Die Oberbürgermeisterin freute sich sehr über die Würdigung der Stadt sowie ihrer Bürgerinnen und Bürger und wünschte den Standbetreibern weiterhin viel Erfolg.
Ein anderer Beschicker sprach einen möglichen Zusammenhang zwischen den Geschäften in der Innenstadt und dem Kundenzulauf des Markts an. So kämen Kundinnen und Kunden vor der Arbeit, in der Mittagspause oder wenn sie in der Stadt einkaufen gingen. Nur habe letztere Option mit dem Wegzug einiger Geschäfte nachgelassen. Durch die Ansiedelung von Ärzten in der Innenstadt und der Verknüpfung von Praxisbesuchen mit Marktbesuchen könne sich die Situation jedoch wieder verbessern.
Hinsichtlich der Anmerkung, dass Kurzzeitparkplätze fehlen würden, erinnerte die Oberbürgermeisterin an die extra eingerichteten Parkplätze am Stiftsplatz, auf denen Kundinnen und Kunden des Markts ihr Auto für kurze Zeit abstellen könnten. Darüber hinaus seien im Juli 2026 unter anderem in der Eisenbahnstraße am Kugelbrunnen neue Kurzzeitparkplätze entstanden.
Die Bürgerinnen und Bürger, denen die Oberbürgermeisterin bei ihrem Marktgespräch begegnete, sprachen darüber hinaus vielfältige andere Themen an. So bat eine Bürgerin darum, sich des Hitzeschutzes in Kindertagesstätten anzunehmen. Hier konnte Oberbürgermeisterin Kimmel bestätigen, dass sich die Stadtverwaltung bereits intensiv mit diesem Thema auseinandersetze. So gebe es bereits einige Ideen wie beispielsweise die Installation von Sonnensegeln, Baumpflanzungen oder Wasserspielmöglichkeiten. Im Stadtrat werde demnächst über mögliche Sofortmaßnahmen berichtet.
Zur neuen Stadtmitte berichtete ein Bürger, dass er dort zumindest tagsüber keine Unsicherheit verspüre. Beate Kimmel betonte, dass alle Verantwortlichen die Situation dort immer wieder beobachten, um geeignete Maßnahmen zur Stärkung des allgemeinen Sicherheitsgefühls ergreifen zu können. Elisabeth Heid, Stadtratsmitglied und Mitglied des Marktausschusses, die die Oberbürgermeisterin bei ihrem Rundgang begleitete, regte dazu an, als Bürgerin oder Bürger den dort gebotenen Platz einfach zu nutzen, sich dort hinzusetzen und die neu gestaltete Stadtmitte um den Fackelbrunnen zu genießen.
Bei ihrem Rundgang traf Beate Kimmel auch Annette Bernd, Enkelin des bekannten Kaiserslauterer Bildhauers Adolf Bernd, die den Gipsabdruck für eine angedachte Schillerbüste auf dem Schillerplatz zur Verfügung stellen wird. Sie tauschten sich über den Prozess der Denkmalaufstellung aus, in dem viele Referate der Stadtverwaltung diese Schenkung hilfreich begleiten.
Darüber hinaus wurden die Sauberkeit der neu sanierten Fußgängerzone, Neuansiedlungen von Industriebetrieben und der Internetauftritt der Stadtverwaltung angesprochen. So wurde beispielsweise angeregt, die städtische Website in mehr Sprachen als nur Deutsch und Englisch zugänglich zu machen. Hier hob die Oberbürgermeisterin die Integreat-App hervor, die derzeit in 13 Sprachen verfügbar ist und Menschen dabei unterstützt, sich in der Stadt zurechtzufinden. Die App richtet sich dabei nicht nur an neue Bürgerinnen und Bürger, sondern auch an Menschen, die schon länger in Kaiserslautern leben.
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Quelle Text/Bild:
Pressestelle der Stadtverwaltung Kaiserslautern
Willy-Brandt-Platz 1, 67657 Kaiserslautern
www.kaiserslautern.de
Kaiserslautern, 13.08.2026
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