Am Freitagabend, den 10. Juli 2026 befand sich ein Bundespolizist gegen 17:55 Uhr auf dem Weg zum Dienst und nutzte hierzu in Uniform den RE 17 von Bad Kreuznach nach Kaiserslautern. Während der Fahrt fiel dem Beamten eine Personengruppe auf, die sich lautstark unterhielt, Alkohol konsumierte und so verhielt, dass andere Reisende sich dadurch gestört fühlten. Zudem äußerte sich die Gruppe lautstark abfällig über den Polizeiberuf.
Als der Polizist die Gruppe ansprach und sie bat, Rücksicht auf die übrigen Fahrgäste zu nehmen, wurde er von einem 31-jährigen Deutschen persönlich beleidigt.
Beim Halt des Zuges am Hauptbahnhof in Kaiserslautern wurde der Mann aus der Gruppe durch zwischenzeitlich hinzugezogene Bundespolizisten gestellt. Da er die polizeilichen Maßnahmen verweigerte, musste er gefesselt werden und zur Dienststelle gebracht werden. Ein dort durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,71 Promille.
Nach Abschluss aller Maßnahmen wurde er auf freien Fuß entlassen. Gegen den 31-jährigen Deutschen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung eingeleitet.
Quelle Text/Bild:
Bundespolizeiinspektion Kaiserslautern
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Kaiserslautern, 13.07.2026













