Herzlich Digital: Kaiserslautern präsentiert Smart-City-Projekte auf MPSC- Kongress in Berlin

Das herzlich digitale Team der Stadt Kaiserslautern ist kommende Woche am 28. und 29. April auf dem bundesweiten Smart-City-Kongress in Berlin vertreten. Die Veranstaltung bringt Kommunen aus ganz Deutschland zusammen, um erfolgreiche Smart-City-Ansätze zu teilen und die digitale Transformation nachhaltig voranzutreiben.
Herzlich digital wird dabei in Fachsessions auf der bundesweiten Bühne gleich mehrere zentrale Projekte aus Kaiserslautern vorstellen, die bereits heute konkrete Mehrwerte für Bürgerinnen und Bürger sowie die Stadtverwaltung schaffen.

„Wir freuen uns sehr, dass unsere vielen unterschiedlichen digitalen Projekte so viel Anklang finden und ein breites Interesse an unseren Ergebnissen besteht“, so Frank Huber, Verantwortlicher der geförderten Smart-City-Projekte in Kaiserslautern, der ergänzt: „Der Kongress bietet uns die Möglichkeit, unsere Erfahrungen zu teilen und gleichzeitig von anderen Kommunen zu lernen. Besonders positiv kam bei den Organisatoren des Kongresses an, dass unsere Projekte nicht nur technisch innovativ sind, sondern auch langfristig wirken und bereits jetzt spürbaren Nutzen für die Menschen bringen.“

Diese Projekte wird das herzlich digitale Team in Berlin präsentieren:

Die digitale Bürgerbeteiligungsplattform KLmitWirkung.de verzeichnet inzwischen knapp 3.000 Registrierte und gilt als ein Vorzeigeprojekt für Beteiligung. Der zusätzlich im vergangenen Jahr gestartete Beteiligungsbeirat aus gelosten Bürgerinnen und Bürgern tagt inzwischen regelmäßig und berät die Stadt bei geplanten Beteiligungen.
Die umfassende digitale Sicherheitsinfrastruktur kommt bereits bei zahlreichen Großveranstaltungen wie der Kerwe oder dem Altstadtfest zum Einsatz. Über das sternförmige Glasfasernetz RAINBOW sind inzwischen mehr als 30 städtische Liegenschaften angebunden. Für bislang unerschlossene Areale ergänzt die mobile Glasfaserlösung MOGLI diese Infrastruktur. An individuellen Aufstellorten kann das Mastsystem TEMES dabei in kürzester Zeit errichtet und flexibel modular ausgestattet werden. Die zentrale Kommunikationsplattform ZENKOM mit getrennten Projektzonen gewährleistet eine 24/7-Verfügbarkeit und verkürzt die Vorbereitungszeiten für Einsätze.
Im interkommunalen Netzwerk Südwest-Cluster, einem Verbund der Smart City geförderten Kommunen aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland, wird gemeinsam eine interkommunale Datenplattform entwickelt. Das Projekt steht beispielhaft für die wachsende Bedeutung von interkommunaler Zusammenarbeit, gerade im Bereich Digitalisierung.



Das innovative Wissensportal Lautrer-Wissen.de bündelt über automatisierte Schnittstellen vielfältige Informationen zu Kaiserslautern und bereitet diese anschaulich sowie intuitiv nutzbar auf. Seit dem Start im vergangenen September verzeichnet das „Lautrer Wissen“ bereits mehr als 17.000 Seitenaufrufe.
Die inklusive Mobilitätsapp Navi4All ist eine Navigationsanwendung speziell für Sehbehinderte und Blinde. Die App entstand nach mehreren Workshops mit Betroffenen und liegt nun fertig entwickelt vor. Navi4All bietet Barrierefreiheitsfunktionen wie Text-To-Speech und liefert den Nutzern auch haptisches Feedback.
Das Sensor-Netzwerk besteht derzeit aus 68 Sensoren und deckt ein breites Spektrum an Messdaten ab. Sie reichen von Klimadaten über Pegel-, Schall- und Luftgütemessungen bis hin zur Erfassung von Verkehrsflüssen. Die erhobenen Daten finden bereits Anwendung in Bildungseinrichtungen, bei städtischen Beteiligungen und in verschiedenen Referaten. Darüber hinaus wird das gewonnene technische Know-how aktiv mit benachbarten Kommunen ausgetauscht.

Damit stammen gleich sechs der insgesamt etwa vierzig vorgestellten Projekte bei dem interkommunalen Transfer-Event auf dem Smart-City-Kongress aus Kaiserslautern. Damit unterstreicht Kaiserslautern seine Rolle als aktiver Gestalter der digitalen Stadtentwicklung und als verlässlicher Partner im bundesweiten Smart-City-Netzwerk.

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Quelle Text/Bild:
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Kaiserslautern, 22.04.2026