MAX BRUCH: Streichoktett B-Dur op. posth.
FELIX MENDELSSOHN BARTHOLDY: Oktett Es-Dur op. 20
Musiker, Maler, Dichter und Denker gingen im Haus der Familie Mendelssohn ein und aus. So nimmt es nicht Wunder, dass der junge Felix Mendelssohn sich von Kindesbeinen an auch den anderen Künsten vertraut fühlte und von ihnen für seine Musik inspirieren ließ. Davon zeugt auch sein berühmtes Oktett, das er 1825 – gerade einmal 16-jährig – unter dem Eindruck von Goethes »Faust« schrieb und dessen Scherzo zum vielleicht berühmtesten musikalischen Abbild der Walpurgisnacht-Szene wurde. Meisterhaft lässt der junge Komponist die acht Instrumente in einen Dialog treten und erschafft mit jugendlichem Elan ein Werk, das für nachfolgende Komponisten Maßstäbe setzte.
Einen altersweisen Blick hingegen zeigt Max Bruchs erst posthum erschienenes Oktett. 1918 entstanden zeugt es ebenso von den Schrecken und Entbehrungen des gerade vergangenen Krieges wie von persönlichen Schicksalsschlägen des Komponisten.
In sehnsuchtsvollem Gestus scheint es die Musik des 19. Jahrhunderts noch einmal zu beschwören und einen letzten hochromantischen Abschiedsgruß in eine völlig veränderte, »moderne« Welt zu schicken.
Es musizieren: Ivan Kneževič, Sumin Lee, Karoline Janot, Julia Haufe (Violine); Sunmi Hwang, Julie Moffette (Viola); Caroline Busser-Kneževič, Yejin Na (Violoncello).
Karten unter www.pfalztheater.de – Vorverkauf@pfalztheater.bv-pfalz.de – Telefon 0631 3675 209
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Quelle Text/Bild:
Pfalztheater Kaiserslautern
Willy-Brandt-Platz 4 + 5
67657 Kaiserslautern
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Kaiserslautern, 18.03.2026
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