Lesetipps von der Buchhandlung „blaue Blume“ 05.03.

Roman
Nadine Schneider – Das gute Leben
Christina erbt das Haus ihrer Großmutter Anni in einem Dorf bei Nürnberg. Sie ist bei ihrer Großmutter aufgewachsen, die in den sechziger Jahren auf der Suche nach einem besseren Leben von Rumänien nach Deutschland „übersiedelte“. Anni, die bei Quelle arbeitete und Pakete packte in der Wirtschaftswunderzeit. Anni, die ganz allein ihr Kind und ihr Enkelkind aufzog. Die gegen Einsamkeit, Armut und Fremdsein kämpfte, mit Zähigkeit, Kraft und Pflichtbewusstsein. War das das Leben, von dem sie geträumt hat? Oder hat sie beim Leben das Leben verpasst?

Roman
Ursula März – Mein gelber Pullover
Bei einer Reise zur Vulkaninsel Stromboli trifft die Erzählerin auf eine englische Familie. Sie teilt mit ihr das Quartier und muss verhindern, dass es beim Aufstieg zu den Kratern zu einem Unglück kommt. Ihre Sorge um die fremde englische Tochter verknüpft sich mit Erinnerungen an ihre Kindheit im aufstrebenden Herzogenaurach der Sechziger Jahre und an den rebellischen Akt der ersten Zigarette. Die Geburt der eigenen Tochter stellt ihre emanzipatorische Existenz vor ganz neue Herausforderungen. Nach „Tante Martl“ der neue Roman der Literurkritikerin Ursula März, mit dem sie ihre eigene Lebensgeschichte aufarbeitet.



Roman
Elias Hirschl – Schleifen
Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In Otto Mandl, einem genialen Mathematiker, findet die junge Franziska ihren Seelenverwandten. Sie lernt, sich mit Wörtern aus toten Sprachen gegen ihr Leiden zu immunisieren. Die beiden entwickeln eine absolute Sprachbesessenheit und forschen fortan und bis an alle denkbaren Grenzen gemeinsam nach der perfekten Sprache. Ein kluger Roman über die Macht und den Einfluss von Sprache auf unser Leben, der auch noch Spaß macht beim Lesen.

Sachbuch
Henning Melber – Geschichte Namibias
Wer nach Namibia kommt, ist überwältigt von der Weite des Landes, beeindruckt von den unzähligen Zeugnissen vergangener Kulturen, könnte verwundert sein über die weithin sichtbaren Spuren deutscher Kultur und sprachlos angesichts der erbarmungslosen Kolonialherrschaft in „Deutsch-Südwestafrika“. Henning Melber erzählt die Geschichte Namibias von den frühen Gesellschaften über die koloniale Unterdrückung und die demütigende Apartheid bis zur demokratischen Gegenwart.

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Quelle Text/Bild:
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Kaiserslautern, 06.03.2026