„Maximale Perspektive“ – Sparkasse Kaiserslautern unterstützt Regionalwettbewerb „Jugend forscht 2026“

Wie könnte man das Mensa-Essen bewerten? Produziert ein selbstgebauter Nanoreaktor grünen Wasserstoff? Wie lässt man eine Leiche am besten verschwinden? Welche Rolle spielen Frauen in der Mathematik? Mit solchen Fragen aus der Biologie, Chemie, Mathematik, Arbeitswelt und Geo- und Raumwissenschaft beschäftigten sich Schüler und Schülerinnen beim diesjährigen Regionalwettbewerb „Jugend forscht und Jugend forscht junior“. Kann man mit Ingwer und Knoblauch etwas gegen Bakterien ausrichten? Mit Morcheln gegen Schwermetalle im Boden? Beeinflusst Reifenabrieb die Gewässerlebewesen? Ist süß gleich süß? Heizen Steingärten unsere Städte auf? Dies sind einige Beispiele für die vielfältige Neugier der Nachwuchsforscher und -forscherinnen an Gymnasien der Stadt und des Landkreises Kaiserslautern sowie weiterer Schulen aus der Nordpfalz, der Vorderpfalz, von der Mosel und aus Rheinhessen.
„Maximale Perspektive“ lautete das diesjährige Motto von Deutschlands größtem Nachwuchswettbewerb. Die Sparkasse Kaiserslautern war zum 33. Mal Patenunternehmen des Regionalwettbewerbs und unterstützte personell und organisatorisch. Im BeratungsCenter Altenhof der Sparkasse stellten die Schülerinnen und Schüler ihre Arbeiten einer Jury und der Öffentlichkeit vor. Die Preisverleihung fand im Deutschordensaal statt. „Ihr habt mehr geleistet als andere, das kann euch keiner mehr nehmen!“, versicherte Hartmut Rohden, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Kaiserslautern, den 55 Teilnehmenden, die mit ihren insgesamt 31 Forschungsprojekten beim Regionalwettbewerb „Jugend forscht – Jugend forscht junior“ angetreten waren. „Jeder von euch hat bereits einen Erfolg erzielt, denn schon die Teilnahme ist ein Erfolg!“, betonte Rohden. Ob bei Praktika, Stipendien oder Job – es sei „ein Riesenvorsprung“, wenn man bei „Jugend forscht“ teilgenommen hat.
Der Wettbewerb „Jugend forscht“ bietet eine „breite Perspektive für jeden von euch – lasst dieses Feld nicht brachliegen“, sagte eindringlich die aus dem Amt scheidende Erste Kreisbeigeordnete Gudrun Heß-Schmidt und konnte als Beleg einen bundesweiten Erfolg aus dem eigenen Familienkreis anführen. „Es ist eine wunderbare Plattform – bringt euch ein!“, appellierte sie an die Nachwuchsforschenden.
In der Patenbeauftragten der Sparkasse, Marketingleiterin Andrea Brunnett, und ihrem Team hatten die beteiligten Schulen, Lehrkräfte und Teilnehmenden aufmerksame und professionelle Ansprechpartner gefunden. Wettbewerbsleiterin Angela Schneider sprach einen besonderen Dank den Eltern und Familien sowie den Projektbetreuerinnen und Projektbetreuern aus. Emily Zhang und Lisa Shi sorgten am Klavier für musikalische Umrahmung.

Für ihre Verdienste um diesen Wettbewerb in den Schulen wurden die Lehrenden Philip Meiser (Sickingen-Gymnasium Landstuhl) mit einem Sonderpreis der Heinz und Gisela Friederichs Stiftung, Lisa Häßel (Veldenz-Gymnasium Lauterecken) mit einem Sonderpreis der CTS Gruppen- und Studienreisen GmbH und Lena Rübel (Burggymnasium Kaiserslautern) mit einem Sonderpreis der Sparkasse Kaiserslautern (Newcomer-Preis) geehrt. Dr. Roman Köhl (Heinrich-Heine-Gymnasium Kaiserslautern) erhielt den Wipotec-Newcomer-Preis von Margit und Theo Düppré.



Das Lauterer Heinrich-Heine-Gymnasium, das Veldenz-Gymnasium Lauterecken und das Sickingen-Gymnasium Landstuhl erhielten Schulpreise der Berdelle-Hilge-Stiftung und das Sickingen-Gymnasium Landstuhl zusätzlich den MINTSPACE Schulpreis der Hohenloher Schuleinrichtungen. Einen weiteren, neu geschaffenen Wipotec-Preis für Schulen mit „Jugend forscht“-Tradition erhielten das St.-Franziskus-Gymnasium Kaiserslautern und das Burggymnasium Kaiserslautern. Die Preise der Wipotec-Stiftung für die Schulen mit den meisten Projekten der Region Westpfalz gingen an das Heinrich-Heine-Gymnasium Kaiserslautern, das Veldenzgymnasium Lauterecken und das Sickingen-Gymnasium Landstuhl.
Deutschland größter Nachwuchswettbewerb „Jugend forscht“ bietet Schülern, Auszubildenden und Studenten im Alter von 15 bis 21 Jahren, die sich für die MINT-Fächer interessieren, eine Plattform, um ihre innovativen Ideen und Forschungsergebnisse vorzustellen. Jüngere Schüler bis 14 Jahre können an der Juniorensparte des Wettbewerbs, „Jugend forscht junior“, teilnehmen. Die Gewinnerinnen und Gewinner werden mit Urkunden, Preisgeldern und Sonderpreisen ausgezeichnet. Außerdem qualifizieren sie sich automatisch für die nächste Runde des Wettbewerbs, den Landeswettbewerb, dessen Gewinnerinnen und Gewinner wiederum zum Bundeswettbewerb eingeladen werden.

Im Wettbewerb „Jugend forscht“ im Fach Biologie haben teilgenommen:
Selin Sayilgan (Kaiserslautern) und Alina Michelle Ayan (Trippstadt) vom Heinrich-Heine-Gymnasium Kaiserslautern erhielten für ihre Arbeit über Bioakkumulation von Kupferionen bei Morcheln den ersten Preis von der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren e.V. sowie einen Sonderpreis von der Sparkasse Kaiserslautern für das beste interdisziplinäre Projekt. Der zweite Platz von der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren e.V. ging an Lilly Ayan (Trippstadt) und Lorena Schneider (Kaiserslautern), Schülerinnen am Heinrich-Heine-Gymnasium Kaiserslautern, für ihre Arbeit über Auswirkung von Reifenabrieb auf Gewässerlebewesen. Zudem erhielten sie einen Sonderpreis des Beirats für Naturschutz der Stadt KL (Jahresabonnement einer Zeitschrift, Preisstifter: Beirat Naturschutz der Stadt KL, Laudator Karl-Heinz Klein). Den dritten Platz erreichte Ekin Ciftci (Landstuhl) vom Sickingen-Gymnasium Landstuhl mit Möglichkeiten der Bakterienhemmung durch Hausmittel; dafür erhielt sie einen Preis der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren e.V. Einen Teilnahmepreis erhielt Philipp Schramm vom Max-von-Laue-Gymnasium Koblenz, für seine Arbeit über Auswirkungen von Allicin auf die Stoffwechselaktivität und Vitalität von Hefe.

Im Wettbewerb „Jugend forscht“ im Fach Chemie haben teilgenommen:
Den ersten Preis bekamen Leonard Moritz Schmidt (Frankenstein) und Lukas Julian Weiler (Hochspeyer) vom Heinrich-Heine-Gymnasium Kaiserslautern für die Arbeit: NanoPower – wie winzige Reaktoren die Zukunft erhellen. Preisstifter ist der Fonds der Chemischen Industrie im Verband der Chemischen Industrie e.V.; zusätzlich erhielten sie den Preis für eine kreative Arbeit im Bereich Chemie von FUCHS LUBRICANTS GERMANY GmbH.
Den zweiten Preis für ihre Arbeit Stimulusgesteuerte Wirkstofftransporte mittels polymerbasierter Nanocarrier bekam Sofie Siering (Dachsenhausen) vom Priv. Johannes-Gymnasium Lahnstein. Preisstifter ist der Fonds der Chemischen Industrie im Verband der Chemischen Industrie e.V.; zusätzlich erhielten sie den Preis für eine kreative Arbeit im Bereich Chemie von FUCHS LUBRICANTS GERMANY GmbH und ein MNU-Stipendium.
Den dritten Preis für ihre Arbeit Der stumme Tod – ein gelöstes Problem erhielten Luisa Zerr (Schmalenberg) und Anne Deegen (Steinalben) vom St.-Franziskus-Gymnasium Kaiserslautern. Preisstifter ist der Fonds der Chemischen Industrie im Verband der Chemischen Industrie e.V. Eine Urkunde für ihre Teilnahme erhielten Paul Gerard (Kordel) vom Max-Planck-Gymnasium Trier für Die Wirkung der Zahnpasten, sowie Anton Musyanovych (Mainz) vom Otto-Schott-Gymnasium Mainz-Gonsenheim für die Bestimmung von Vitamin C in Obst, Gemüse und Säften mit verschiedenen Methoden.

Im Wettbewerb „Jugend forscht“ im Fach Mathematik/Informatik haben teilgenommen:
Auf den ersten Platz schaffte es Jakob Fuß (Mainz) vom Otto-Schott-Gymnasium Mainz-Gonsenheim für seine Arbeit Varianten von Serras verdrehter Ellipsenfläche. Preisstifter ist die Dieter Schwarz Stiftung; zudem gab es einen Sonderpreis für ein Jahresabonnement Make (Preisstifter: Heise Medien).
Den zweiten Preis erhielt Fabian Ternis (Flörsheim-Dalsheim) vom Heinrich-Heine-Gymnasium Kaiserslautern für ein Mensa-Bewertungssystem. Preisstifter ist die Dieter Schwarz Stiftung; außerdem gab es einen Sonderpreis für ein Jahresabonnement ct-Magazin (Preisstifter: Heise Medien).
Den dritten Preis erhielt Fiona Jung (Queidersbach) vom Sickingen-Gymnasium Landstuhl für ihre Arbeit zu Frauen in der Mathematik mit besonderem Blick auf Emmy Noether und den Noetherschen Ringen. Preisstifter ist die Dieter Schwarz Stiftung.

Im Wettbewerb „Jugend forscht junior“ im Fach Arbeitswelt haben teilgenommen:
Für ihre Arbeit HeadPilot – barrierefreier Rennspaß bekamen Fabian Vöhringer (Neustadt) vom Gymnasium Edenkoben und Carlos Römer (Neustadt) vom Käthe-Kollwitz-Gymnasium, Neustadt an der Weinstraße, den ersten Preis. Preisstifter: Bundesministerium für Arbeit und Soziales; Sonderpreis von der Deutschen Gesellschaft für Zerstörungsfreie Prüfung e.V.)
Den zweiten Preis bekamen Valerie Römer (Neustadt) und Hanna Römer (Neustadt) von der Dr.-Albert-Finck-Schule Grundschule, Neustadt an der Weinstraße für ihre Arbeit: Puh, das stinkt – Können Edelstahlseifen intensive Gerüche reduzieren? Preisstifter ist das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und einen Sonderpreis Jahresabonnement GEOlino (Preisstifter: GEO).
Einen dritten Preis erhielt Ava Lincoln (Steinalben) vom Heinrich-Heine-Gymnasium Kaiserslautern für ihre Arbeit: Feinstaub Filter für Zuhause. Preisstifter ist das Bundesministerium für Arbeit und Soziales.
Jakob Suffel (Lauterecken) und Nick Müller (Hefersweiler) vom Veldenz Gymnasium Lauterecken wurden für Anstrengung im Schulalltag – Messungen für Puls, mit einem Sonderpreis der Sparkasse Kaiserslautern als bestes interdisziplinäres Projekt ausgezeichnet.

Im Wettbewerb „Jugend forscht junior“ im Fach Biologie haben teilgenommen:
Für ihre Arbeit: „Ist süß gleich süß?“, bekamen Helene Bauer (Landstuhl) und Nayla Menezes do Nascimento (Enkenbach-Alsenborn) vom Heinrich-Heine-Gymnasium Kaiserslautern den ersten Platz. Preisstifter ist die Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren e.V..
Der zweite Preis ging an Isabell Müller (Hosten), Julia Klaus (Orenhofen) und Romy Müller (Hosten) von der St. Matthias-Schule, Bitburg, für ihre Arbeit: Du Mimose. Preisstifter: Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren e.V. sowie einen Sonderpreis des Beirats für Naturschutz der Stadt KL (Jahresabonnement einer Zeitschrift).
Olivia Rodrigo oder Mozart: Wer bringt mehr Ertrag? Fragten sich Sofie Jordan (Annweiler), Amira Darovska (Kaiserslautern) und Jakob Heßler (Kaiserslautern) vom Heinrich-Heine-Gymnasium Kaiserslautern und erhielten dafür den dritten Preis. Preisstifter ist die Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren e.V.
Jeweils einen Kosmos-Experimentierkasten vom Preisstifter Sponsorpool Jugend forscht RLP und jeweils eine Urkunde erhielten: Darian Gekov (Wolsfeld) von der St. Matthias-Schule Bitburg für: Die Schneck muss weg! Helix Pomatia als Nacktschneckenjäger im
Gemüsegarten sowie Levi Wienägge (Kaiserslautern) und Richard Kühn (Kaiserslautern) vom Heinrich-Heine-Gymnasium Kaiserslautern für Reaktion von Insekten auf unterschiedliche Lichtfarben.

Im Wettbewerb „Jugend forscht junior“ im Fach Chemie haben teilgenommen:
Für ihre Arbeit Superfilter aus Samen erhielten Ruqaiya Eldesouky (Mehlingen), Milena Sattler (Kaiserslautern) und Salomé Sittel (Ruppertsecken) vom Heinrich-Heine-Gymnasium Kaiserslautern den ersten Preis, gestiftet vom Fonds der Chemischen Industrie im Verband der Chemischen Industrie e.V. und einen Sonderpreis für eine kreative Arbeit im Bereich Chemie, gestiftet von FUCHS LUBRICANTS GERMANY GmbH.
Den zweiten Preis erhielten für ihre Arbeit Gesund naschen – Gummibärchen vegan und zuckerfrei Silas Heß (Lauterecken) und Leon Freyer (Homberg) vom Veldenz Gymnasium Lauterecken; Preisstifter ist der Fonds der Chemischen Industrie im Verband der Chemischen Industrie e.V.
Der dritte Preis ging für Kaugummis für Zahnspangenträger an Elena Mahmud (Kaiserslautern) und Emily Zhang (Kaiserslautern) vom Heinrich-Heine-Gymnasium,
Kaiserslautern; Preisstifter ist der Fonds der Chemischen Industrie im Verband der Chemischen Industrie e.V.
Den Sonderpreis Umwelttechnik der Deutschen Bundesstiftung Umwelt erhielten für ihre Arbeit Sauber und grün – Unsere selbstgemachten Reinigungsmittel Luise Geib (Oberweiler-Tiefenbach), Philipp Weber (Eschenau) und Matteo Gonzalez Martinez (Oberweiler-Tiefenbach) vom Veldenz Gymnasium Lauterecken.
Den Sonderpreis Jahresabonnement bild der wissenschaft (Jahresabonnement, Preisstifter: Stiftung Jugend forscht e. V. mit Unterstützung der Konradin Mediengruppe erhielten für ihre Arbeit pH-Papier neu gedacht Joshua Renner (Gonbach) und Merlin Memmer (Erfweiler) vom Heinrich-Heine-Gymnasium Kaiserslautern.
Jeweils einen Kosmos-Experimentierkasten vom Preisstifter Sponsorpool Jugend forscht RLP für ihre Arbeit Öl-Absorber erhielten Jonas Jordan (Annweiler) und Alexander Mackert (Kaiserslautern) vom Heinrich-Heine-Gymnasium Kaiserslautern.

Im Wettbewerb „Jugend forscht junior“ im Fach Geo- und Raumwissenschaften haben teilgenommen:
Für ihre Arbeit Heizen Steingärten unsere Städte weiter auf? erhielt Johanna Brauch (Weidenthal) vom Burggymnasium Kaiserslautern den ersten Preis (Preisstifter: stern) und zudem den Sonderpreis „Mit Sicherheit die Zukunft gestalten“ (Preisstifter: HDI AG).
Den zweiten Preis erhielten vom Veldenz-Gymnasium Lauterecken die Schüler Etienne Muth (Homberg), Nils Altes (Grumbach) vom Veldenz-Gymnasium Lauterecken für ihre Arbeit Kraterforscher – Wie Meteoriten Spuren hinterlassen; Preisstifter: stern und jeweils einen Kosmos-Experimentierkasten (Preisstifter ist der Sponsorpool Jugend forscht RLP.
Um Carbon Capturing and Storage kümmerten sich Roderich Anders (Roxheim) und Carl Seitz (Bad Kreuznach) vom Gymnasium an der Stadtmauer Bad Kreuznach und erhielten dafür den dritten Preis. Preisstifter ist der „Stern“, zudem erhielten sie den Sonderpreis Jahresabonnement GEO.
Den Sonderpreis Jahresabonnement natur (Preisstifter: Stiftung Jugend forscht e. V. mit Unterstützung der Konradin Mediengruppe) für ihre Arbeit Umweltbewusst im Alltag: Müll vermeiden, Schulhof gestalten bekamen Josephine Schröder (Odenbach) und Jaris Fehse (Grumbach) vom Veldenz Gymnasium Lauterecken.

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Am Altenhof 12/14 und Fackelstraße 36
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Kaiserslautern, 12.02.2026