Gefälschte Behörden-Schreiben

Gleich mehrere Fälle von mutmaßlich gefälschten Behörden-Schreiben sind am Donnerstag der Kriminalpolizei gemeldet worden.
Ein Mann aus dem Stadtgebiet erstattete am Vormittag Anzeige wegen versuchten Betrugs. Er hatte am Vortag in seinem Briefkasten eine Zahlungsaufforderung gefunden, die angeblich vom Amtsgericht stammte. Demnach sollte er eine Rechnung in Höhe von 2.000 Euro für Handelsregistereinträge begleichen. Stutzig wurde der 62-Jährige unter anderem, weil als Empfängerkonto eine Bank in Spanien angegeben war.
Der Mann entschloss sich, mit dem Brief zur Polizei zu gehen und sich zu erkundigen. Die Beamten bestätigten den Verdacht, dass es sich vermutlich um ein gefälschtes Schreiben handelt, und empfahlen dem 63-Jährigen, nicht auf die Forderung einzugehen. Die Ermittlungen wegen Betrugsverdachts wurden aufgenommen.
Ähnlich ging es einem 22-jährigen Mann aus dem Stadtgebiet. Auch er wandte sich Hilfe suchend an die Polizei, nachdem er einen Brief mit einer Zahlungsaufforderung in Höhe von etlichen hundert Euro erhalten hatte. Als Absender war auch hier das Amtsgericht angegeben.
Der 22-Jährige hatte Zweifel und nahm Kontakt zu einem Notar auf. Dieser bestärkte den Mann darin, zur Polizei zu gehen, da es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um ein betrügerisches Schreiben handelt.
Die Kripo hat die Ermittlungen aufgenommen und empfiehlt allen, die solche angeblichen Behörden-Briefe mit Zahlungsaufforderungen erhalten, vorsichtig zu sein und intensiv zu prüfen, ob die Forderungen gerechtfertigt sind. |cri




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Kaiserslautern, 06.02.2026