90-Jähriger verliert 22.000 Euro an falsche Sparkassen-Mitarbeiter

Ein 90-jähriger Mann aus dem Stadtgebiet ist von Betrügern um seine Ersparnisse gebracht worden. Die Täter gaben sich als Mitarbeiter einer Sparkasse aus und überzeugten den Senior davon, sein angespartes Geld auf Echtheit überprüfen zu lassen. Am Abend übergab der Rentner einem angeblichen Außendienstmitarbeiter der Bank 22.000 Euro in bar. Erst im Nachhinein kam dem Mann der Verdacht, Opfer eines Betrugs geworden zu sein, und er informierte die Polizei. Von den Tätern fehlt bisher jede Spur. Die Beamten haben jetzt die Ermittlungen aufgenommen.

Die Polizei warnt:

Vorsicht bei unerwarteten Anrufen oder E-Mails
Echte Banken fragen niemals unaufgefordert nach persönlichen Daten wie PIN, TAN, Passwörtern oder Kontodetails. Seien Sie besonders skeptisch, wenn sich jemand am Telefon als Bankmitarbeiter ausgibt und Sie unter Druck setzt.

Keine sensiblen Daten preisgeben
Geben Sie niemals Ihre Bankdaten, Kreditkartennummern oder Zugangscodes weiter – weder am Telefon noch per E-Mail oder SMS. Ihre Bank kennt diese Daten bereits und würde Sie nie danach fragen.

Rückruf über die offizielle Banknummer
Wenn Sie unsicher sind, legen Sie auf und rufen Sie Ihre Bank über die offizielle, Ihnen bekannte Telefonnummer zurück. Nutzen Sie dabei nicht die Nummer, die Ihnen der Anrufer genannt hat.

Keine Fernwartung oder Softwareinstallation zulassen
Lassen Sie niemals zu, dass ein angeblicher Bankmitarbeiter per Fernzugriff auf Ihren Computer zugreift oder Sie auffordert, Software zu installieren. Das ist ein klassisches Betrugsmuster.

Keine Geldüberweisungen auf Aufforderung
Überweisen Sie niemals Geld auf ein anderes Konto, nur weil Sie dazu aufgefordert werden – selbst wenn der Anrufer behauptet, es handele sich um eine Sicherheitsprüfung oder eine „Rücküberweisung“.

Niemals Geld an Fremde übergeben
Geben Sie niemals Bargeld, Wertgegenstände oder Kreditkarten an unbekannte Personen weiter – egal, welche Begründung diese nennen. Echte Bankmitarbeiter oder Behörden holen niemals Geld oder Wertsachen bei Ihnen ab.

Familie oder Vertrauenspersonen einbeziehen
Bei Zweifeln oder ungewöhnlichen Anfragen holen Sie sich Rat bei Angehörigen oder einer Vertrauensperson. Betrüger setzen ihre Opfer oft unter Zeitdruck, um schnelle Entscheidungen zu erzwingen.

Strafanzeige bei Verdacht

Falls Sie Opfer eines Betrugsversuchs geworden sind oder verdächtige Anrufe erhalten haben, erstatten Sie umgehend Anzeige bei der Polizei. Informieren Sie auch Ihre Bank, um weitere Schritte einzuleiten.
Echte Banken fordern Sie nie auf, vertrauliche Daten preiszugeben, Geld zu überweisen oder Bargeld zu übergeben. Im Zweifel: Auflegen, nachdenken, Vertrauensperson oder Bank kontaktieren! |erf




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Kaiserslautern, 20.01.2026