Beim Begriff Partnerschaftsgewalt denken die meisten wohl zuerst an körperliche Gewalt. Doch immer mehr Täter bzw. Täterinnen machen sich Smartphones, Messenger-Dienste und Social Media zunutze, um ihre Partner oder Ex-Partner zu verfolgen, zu belästigen, bloßzustellen oder zu erpressen.
Von Stalking über Identitätsmissbrauch bis zum unerwünschten Posten von Fotos oder Videos kann digitale Gewalt viele Formen annehmen. Meist fängt es heimlich an: sich ungefragt am Handy des Partners oder der Partnerin bedienen, Nachrichten lesen oder Bilder anschauen.
Digitale Gewalt wird insbesondere für junge Menschen immer mehr zum Problem. Allein im Jahr 2023 wurden 1.822 Fälle von digitalem Stalking in Partnerschaften bei der Polizei angezeigt, die mit Hilfe des Internets begangen wurden. Das sind knapp 5 pro Tag.
Bundeslagebild Häusliche Gewalt 2023
Im Video-Podcast der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes spricht Moderatorin Walerjia mit einer jungen Frau, die in ihrer Beziehung digitale Gewalt erlebt hat, sowie einer Expertin für digitale Gewalt in der Partnerschaft über das Thema. Im Gespräch erfahren Betroffene und ihr Umfeld von digitaler Partnerschaftsgewalt, wo sie Hilfe erhalten und wie es ihnen gelingen kann, aus einer gewaltvollen Partnerschaft auszusteigen.
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Quelle Text/Bild:
Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes (ProPK)
Zentrale Geschäftsstelle
Taubenheimstraße 85
70372 Stuttgart
www.polizei-beratung.de
Stuttgart, 08.08.2025
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