Drei Personen aus Kaiserslautern erhalten Freiherr-vom-Stein-Plakette

Lewentz verleiht Freiherr-vom-Stein-Plakette an 40 Personen

Innenminister Roger Lewentz hat 40 Rheinland-Pfälzerinnen und Rheinland-Pfälzer für ihr langjähriges ehrenamtliches kommunalpolitisches Engagement mit der Freiherr-vom-Stein-Plakette ausgezeichnet. Die Plaketten, die 1954 vom damaligen Innenminister Alois Zimmer gestiftet wurden und seit 2001 alle drei Jahre vergeben werden, überreichte Lewentz im Rahmen einer Ehrungsveranstaltung in Worms persönlich.



„Die Persönlichkeiten, die heute ausgezeichnet werden, sind mit ihrem langjährigen Einsatz allesamt unverzichtbare Stützen unseres Staatswesens in Rheinland-Pfalz. Gerade das kommunalpolitische Engagement zeigt uns, wie sehr die Menschen mit der Demokratie, mit ihren Städten und Gemeinden, aber auch mit unserem Land verwachsen sind. Die heute Geehrten tragen dazu bei, die Glaubwürdigkeit unserer politischen Grundordnung zu erhöhen. In ihrer täglichen Arbeit gibt es keine Distanz zwischen den Bürgerinnen und Bürgern und der Politik. Sie leben in beispielhafter Weise menschliches Miteinander und ehrenamtliches Engagement vor“, sagte Innenminister Roger Lewentz, der den Geehrten den Dank der Landesregierung aussprach.

Vorgeschlagen wurden die Preisträgerinnen und Preisträger von Landkreisen, kreisfreien Städten und großen kreisangehörigen Städten. Folgende Personen aus dem ehemaligen Regierungsbezirk Rheinhessen-Pfalz erhielten die Auszeichnung von Innenminister Lewentz in Worms:

In einer weiteren Veranstaltung am 28. September 2022 in Ochtendung werden weitere 50 Persönlichkeiten der Kommunalpolitik mit der Plakette ausgezeichnet.

Mit der Freiherr-vom-Stein-Plakette will die Landesregierung Aufmerksamkeit auf die vielen kommunalpolitisch Tätigen in den Gemeinden, Städten, Verbandsgemeinden und Landkreisen lenken. Die Plakette geht auf den Staatsmann und Politiker Heinrich Friedrich Karl Reichsfreiherr vom und zum Stein zurück, der historisch betrachtet den Grundstock für die Idee der kommunalen Selbstverwaltung gelegt hat. In seiner Vorstellung war alles staatliche Handeln ohne die konstruktive Mitwirkung des freien Bürgers nutzlos und wirkungslos. 1807 forderte er in seiner „Nassauer Denkschrift“ unter anderem die veränderte Organisation der obersten Staatsbehörde mit dem Ziel eines föderativen Einheitsstaates.

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Mainz, 21.09.2022