Siegelbach – Zu hohe Geschwindigkeiten Hauptthema

Bürgermeisterin bei Stadtbege(h)gnung in Siegelbach

Weniger als Begehung, sondern als lebendige und vielfältige Begegnung entwickelte sich letzte Woche die Stadtbege(h)gnung von Bürgermeisterin Beate Kimmel, zu der diese in ihren Wohnort Siegelbach eingeladen hatte.
Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger hatten sich am Treffpunkt auf dem Parkplatz in der Ortsmitte eingefunden, um mit ihr über die verschiedensten Probleme und Fragestellungen, Vorschläge und mögliche Entwicklungen im Ortsteil zu diskutieren. „Es ist gut zu wissen, dass sich die hiesigen Bewohnerinnen und Bewohner an ihrem Wohnort und Zuhause sicher fühlen“, stellte sie nach einer kurzen Fragerunde zum aktuellen Sicherheitsgefühl der Anwesenden fest. Zuvor war sie kurz auf die Sicherheits- und Sauberkeitsstudie in der Innenstadt und deren mit Spannung erwarteten Ergebnisse eingegangen. Dabei hatte sie auch Michael Altherr von der Polizeiinspektion Kaiserslautern 2 vorgestellt, der die Bürgermeisterin für eventuelle Fragen in polizeilicher Hinsicht begleitete.



Schnell war klar, dass für die anstehenden Themen keine Begehung des Ortsteils notwendig wäre. Denn viele der Kritikpunkte, zu denen auch der Hinweis auf die nur teilweise gepflegten Blumenrabatte und Grünflächen im Ortsmittelpunkt zählte, lagen in unmittelbarer Nähe. Hierzu gehörte auch der von vielen Kindern genutzte Fußweg, der auf die Straße „Fischereck“ mündet und durch zu hohe Hecken die Sicht der Autofahrenden beeinträchtigt. Kimmel versprach, die Anmerkungen an die Stadtbildpflege weiterzuleiten. Diese wolle sie auch hinsichtlich eines möglichen Lärmschutzes für Glascontainer kontaktieren und prüfen lassen, ob der Bitte einer schallschützenden Einhausung der in der Ortsmitte aufgestellten Iglus entsprochen werden kann.

Am meisten beschäftigten die Siegelbacherinnen und Siegelbacher allerdings die zu hohen Geschwindigkeiten, die an vielen Stellen des Ortes – angefangen vom 30er-Bereich in der Ortsmitte über die Kästenbergstraße bis hin „Im Brüchling“ – gefahren wird. Hier seien vielfach vor allem Kinder gefährdet, auch der Lärmschutz lasse dadurch zu wünschen übrig. Die Anzahl der Geschwindigkeitsübertretungen soll nach den Worten Kimmels erneut von der Straßenverkehrsbehörde kontrolliert und auf mögliche dauerhafte Abhilfemaßnahmen überprüft werden. Für die teilweise verschmutzten und veralgten Verkehrsschilder der Fahrradwege, auf die die Bürgermeisterin ebenfalls hingewiesen wurde, fand sich spontan eine andere Lösung. Diese sollen am Samstag, 27. August 2022, um 11:00 Uhr vom Treffpunkt Ortsmitte aus in einem Arbeitsansatz von Freiwilligen gereinigt werden.

Als weiteres Thema führten die Bürgerinnen und Bürger, bei denen sich Kimmel für ihr Kommen und ihr Interesse bedankte, den schlechten Zustand des Tränkwalder Feldweges an, der die Nutzung zu Fuß oder per Fahrrad gefährlich mache. Außerdem kam die Vergabe von Bauplätzen in den Neubaugebieten sowie die Uniformität dortiger Gebäude zur Sprache, die das in Siegelbach stark gelebte soziale Gefüge vermissen ließen. Gefragt wurde auch nach den weiteren Schritten beim Bau und der Gestaltung des Spielplatzes im Neubaugebiet Zwerchäcker und der Platzvergabe im Protestantischen Kindergarten. Darüber hinaus wies ein Bürger darauf hin, dass sich die Straßenbeleuchtung zu früh anschalten würde. Ein weiterer Vorschlag war, für die Ausgabe von nicht zugestellten Amtsblättern eine zentrale Auslagestelle im Ortsteil einzurichten.

Quelle Text/Bild:
Pressestelle der Stadtverwaltung Kaiserslautern,
Willy-Brandt-Platz 1,
67657 Kaiserslautern

www.kaiserslautern.de

Kaiserslautern, 22.07.2022

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