Frauenpower – Gespräch über Künstlerinnen der Wiener Werkstätte im mpk

Um „Frauenpower – Künstlerinnen der Wiener Werkstätte“ dreht sich das Gespräch am Sonntag, 27. März, um 11 Uhr im Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern (mpk), Museumsplatz 1. Die Wiener Werkstätte, eine Produktionsgemeinschaft bildender Künstler und Künstlerinnen gründete sich 1903, und war traditionell zunächst als eine männerdominierte Einrichtung. Als 1916 die Künstlerwerkstätte eingerichtet wird, profitieren – auch kriegsbedingt – vor allem die Künstlerinnen. Werkstoffe, wie auch Ton standen zur freien Verfügung, 1917 kam ein eigener Brennofen hinzu, womit sich schlagartig das Bild wandelte. Jetzt waren es vor allem junge, aufstrebende kreative Frauen, die die Gunst der Stunde nutzten und ihren Keramiken eine bis dahin nicht dagewesene Expressivität verliehen. Mit ihren intensiven Farbglasuren, aber auch ihrer veränderten Auffassung über die Aufgaben von Keramik verhalfen sie dem Wiener Kunsthandwerk zu internationaler Anerkennung.

Die Werke aus der Sammlung des mpk wurden zu ihrer Entstehungszeit erworben und zeigen einmal mehr, wie modern fir Einrichtung des Bezirksverbands Pfalz schon damals als Gewerbemuseum agierte. Beides ist Thema der Führung mit Dr. Svenja Kriebel. Die Leiterin der Kunsthandwerklichen Sammlung stellt die Keramiken des mpk Ende des Jahres mit Arbeiten von Vally Wieselthier in der Ausstellungsreihe „Golden Girls II“ in einem umfänglichen Zusammenhang vor. Die aktuell geltenden Corona-Regeln finden sich unter www.mpk.de.

Bu: Aus glasierter Irdenware: Lotte Calms „Himmlische und Irdische Liebe“ von 1923/25
(Foto: Jörg Heieck, © mpk)

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Quelle Text/Bild:
Bezirksverband Pfalz
Referat Öffentlichkeitsarbeit
Bismarckstraße 17
67655 Kaiserslautern

www.bv-pfalz.de

Kaiserslautern, 18.03.2022

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