Fahren ohne Fahrtenschreiber

Im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle durch die Spezialisten des Schwerverkehrkontrolltrupps wurde am Dienstag morgen ein 43-jähriger Mann mit seinem Fahrzeuggespann auf dem Parkplatz Schweinsdelle an der A6 kontrolliert. Der offene Anhänger war beladen mit Edelstahlrohren. Auf Nachfrage gab der Fahrer zwar an, dass es sich um einen privaten Transport handle, aber anhand der Ladepapiere und nach Rücksprache mit dem BAG konnte festgestellt werden, dass es sich definitiv um einen gewerblichen Transport handelte. Hierfür wäre ein Fahrtenschreiber bei dem Zugfahrzeug erforderlich. Da dies nicht der Fall war, wurde eine Sicherheitsleistung in Höhe von 1500 Euro angeordnet. Der Anhänger wurde zunächst sichergestellt, bis ein geeignetes Zugfahrzeug durch die Firma besorgt werden konnte.

Als der Fahrer am Mittwoch mit einem Ersatzfahrzeug und dem Geldbetrag erschien, lud er die Ladung ordnungsgemäß um. Allerdings war das mitgebrachte Geld, 75×20 Euro-Scheine, reichlich verschmutzt und roch auch nach Alkohol. Es bestand dadurch der Verdacht, dass es sich vielleicht um Falschgeld handeln könnte. Die Scheine wurden deshalb in einer nahegelegenen Bankfiliale auf ihre Echtheit hin überprüft. Da alles in Ordnung war, konnten der Fahrer mit seinem nun richtig ausgestatteten Fahrzeug die Fahrt fortsetzen.

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Quelle Text/Bild:
Polizeipräsidium Westpfalz
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Kaiserslautern, 17.06.2021