Mobile Kontrollen, Standkontrollen und Fußstreifen

Zahlreiche Maßnahmen mussten die Dienstgruppen der Polizeiinspektion 1 bei Verkehrskontrollen in ihrem Zuständigkeitsbereich am Dienstag treffen. Die Beamten waren von früh morgens bis zum späten Nachmittag in ihrem Dienstgebiet unterwegs, um mobile Kontrollen, Standkontrollen und Fußstreifen durchzuführen.

Eine Dienstgruppe führte von 8 bis 14 Uhr an verschiedenen Örtlichkeiten Kontrollen durch. Dabei wurden insgesamt rund 40 Fahrzeuge unter die Lupe genommen. Es wurden ein Rotlichtverstoß und ein Handyverstoß geahndet sowie ein Gurtmuffel verwarnt. Darüber hinaus wurde auch noch ein Fahrer erwischt, der unter Drogeneinfluss stand (wir berichteten: https://s.rlp.de/ekR5U). Außerdem erhielten vier Fahrer Mängelberichte, weil sie ihre Papiere nicht dabei hatten.

 

Ein anderes Kontrollteam, das von 6 bis 15 Uhr im Dienstgebiet unterwegs war, zog ebenfalls einen alkoholisierten Fahrer aus dem Verkehr (2,15 Promille), stellte einen Verstoß gegen das Waffengesetz fest, musste 14 Verwarnungen aussprechen und 23 Mängelberichte ausstellen.

Die Verwarnungen gab’s für Handynutzung während der Fahrt, nicht angelegte Sicherheitsgurte, fehlende Dokumente oder nicht vorhandene Ausrüstungsgegenstände, die mitgeführt werden müssen. Die Mängelberichte wurden entweder wegen fehlender Papiere, technischer Defekte oder abgelaufener Fristen für die Hauptuntersuchung fällig.

Den Verstoß gegen das Waffengesetz „leistete“ sich ein 53-jähriger Mann, der am Mittag in der Friedenstraße kontrolliert wurde. Auf die Frage, ob er verbotene Gegenstände bei sich hat, händigte der Mann ein sogenanntes Einhandmesser aus. Das Messer wurde sichergestellt und der 53-Jährige über die rechtlichen Konsequenzen aufgeklärt.

Am Nachmittag hatte es eine Streife in der Mainzer Straße mit einem „Schrottsammler“ zu tun, auf dessen Lkw-Ladefläche die Ladung nicht gesichert war. Außerdem konnte der Mann keine Reisegewerbekarte vorlegen. Und: Am Fahrzeug waren nicht die notwendigen Schilder für sein Gewerbe und die entsprechende Ladung angebracht. Nachdem der 39-Jährige die Ladung nachgesichert hatte, durfte er seine Fahrt fortsetzen. Auf den Mann kommt eine Ordnungswidrigkeitsanzeige zu.

Das gleiche Streifenteam entdeckte auch im Hilgardring einen Transporter im öffentlichen Verkehrsraum, der nicht zugelassen war. Auch in diesem Fall erwartet den Halter eine Ordnungswidrigkeitsanzeige.

Mit einer Strafanzeige muss ein Mann rechnen, der gegen 16 Uhr auf einem Parkplatz in der Mainzer Straße überprüft wurde. Er war den Beamten aufgefallen, weil er gerade seine Einkäufe in seinen Pkw lud – am Wagen jedoch deutlich sichtbar lediglich die roten Kennzeichen angebracht waren. Da diese Kennzeichen nur für Prüfungs-, Probe- oder Überführungsfahrten genutzt werden dürfen, muss von einem Verstoß gegen das Kraftfahrzeugsteuergesetz ausgegangen werden.

Aus dem gleichen Grund wird auch gegen einen jungen Mann ermittelt, der mit einem Pkw mit litauischen Kennzeichen unterwegs war. Weil er seinen ersten Wohnsitz in Kaiserslautern hat, hätte er auch sein Auto in Deutschland anmelden müssen.

Während einer Fußstreife in der Innenstadt fiel Polizeibeamten gegen 17 Uhr auf, dass in der Fruchthallstraße mehrere Autos unberechtigt im Bereich der Bushaltestelle Schillerplatz parkten – die jeweiligen Fahrer hatten die Verbotsschilder ignoriert. Dadurch konnten Linienbusse die Haltestelle nicht anfahren und mussten in der „zweiten Reihe“ halten, um Passagiere ein- und aussteigen zu lassen. Die Kennzeichen der parkenden Fahrzeuge wurden notiert und das Ordnungsamt in Kenntnis gesetzt. |cri

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Quelle Text/Bild:
Polizeipräsidium Westpfalz
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Kaiserslautern, 16.06.2021