„Heimische Wildtiere unheimisch“

Künstler Ralf Strauß stellt im Westpfalz-Klinikum Kaiserslautern aus

„Heimische Wildtiere unheimisch” lautet der Titel der Ausstellung, die ab sofort im Foyer des Westpfalz-Klinikums Kaiserslautern zu sehen ist. Der Künstler Ralf Strauß setzt sich in seinen Werken mit einer besonderen Lebenssituation in einem bekannten und doch unbekannten Lebensraum auseinander. „So wie ich die Tiere auf Leinwand banne, mit wechselnden Techniken und Ausschnitten, versuche ich mich brav im nahen Umfeld einer wilden Welt zu nähern und diese mit Bestaunen zu erkunden“, sagt er.



Für die aktuelle Ausstellung wollte Ralf Strauß bewusst mit dem Blick und seinem Thema in der Heimat bleiben. Er wollte nachspüren, wie es ist, vertraute Bezüge nicht mehr zu haben, wie zum Beispiel das sicher heimische Gefühl einer natürlich dargestellten Lebenswelt oder die gewohnte Wiederholung einer bekannten Maltechnik. „Meinen wilden Tieren geht es dennoch gut, auch wenn sie von mir in Farbe und Idee nicht in ihrer natürlichen Umgebung beheimatet dargestellt sind. Wie Tiere in einer Fabel übernehmen sie menschliche Eigenschaften bzw. fühlen sich als Stellvertreter des Menschen heimisch oder unheimisch im eigenen Lebensraum“, sagt der 55-Jährige.

Die Werke seiner aktuellen Ausstellung sind alle 2021 entstanden. Es handelt sich dabei um Malerei auf Leinwand mit Acryl- und Lasurfarbe, Auftrag mit Pinsel, Rolle und Spachtel. Schon seit 2009 stellt der Künstler Malerei, Fotografien und Skulpturen in Rheinland-Pfalz, Saarland, Baden-Württemberg und Hessen aus. Hauptberuflich ist er Diplom-Psychologe und anthroposophischer Kunsttherapeut/Sozialkunst und arbeitet bei der Reha-Westpfalz im Sozialpädiatrischen Frühförderzentrum (SPZ), Außenstelle in Kusel.

hdrpl
hdrpl

 

hdrpl

 

————————-
Aktueller Veranstaltungskalender: www.westpfalz-klinikum.de

Quelle Text/Bild:
Westpfalz-Klinikum GmbH
Stabsstelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Hellmut-Hartert-Straße 1
67655 Kaiserslautern

www.westpfalz-klinikum.de

Kaiserslautern, 06.04.2021