1.FCK: Später Pourié-Doppelpack – FCK und Duisburg trennen sich 2:2

Lange sah es am Samstag, 05. Dezember 2020, am Betze nach einem bitteren Mittag für die Roten Teufel aus, ehe Marvin Pourié mit einem Doppelpack in den Schlussminuten doch noch für einen Punktgewinn für den FCK sorgte.

Am 14. Spieltag empfingen die Roten Teufel den MSV Duisburg, der durch den Punktgewinn des SV Meppen am Vorabend auf den letzten Tabellenplatz abgerutscht waren. Im Vergleich zum 1:1 in Saarbrücken nahm Cheftrainer Jeff Saibene zwei Änderungen in der Startformation vor: Der rotgesperrte Avdo Spahic wurde zwischen den Pfosten von Matheo Raab ersetzt, zudem begann Marius Kleinsorge auf der Rechtsverteidigerposition. Alexander Winkler nahm erstmals für den FCK auf der Bank Platz.



Der krisengeschüttelte Gast von der Wedau stellte sich zu Beginn keineswegs hinten rein und kam auch zur ersten Torraumszene der Partie. Nach einer Freistoßflanke von Sinan Karweina war der Schussversuch von Maximilian Jansen aber kein Problem für Matheo Raab. Auf der Gegenseite versuchte es Marlon Ritter nach einem Ballgewinn im Angriffsdrittel mit einem Schuss von der Straftraumkante, zielte aber ein wenig zu hoch (9.). Nach einer knappen Viertelstunde gingen die Zebras dann in Führung: Nach einem Ballverlust der Roten Teufel im Spielaufbau ging es über Vincent Vermeij schnell nach vorne, Sinan Karweina schloss den Konter zum 0:1 ab. Der FCK brauchte ein wenig, um den Schock zu verdauen, wurde Mitte der ersten Hälfte dann im Offensivspiel präsenter. Wiederholt ging es über Marius Kleinsorge auf dem rechten Flügel nach vorne, nach einer Flanke des Rechtsverteidigers verpasste Marvin Pourié das Tor nur knapp (27.). Die Roten Teufel waren aber die deutlich aktivere Mannschaft und arbeiteten engagiert für den Torerfolg. Nach einer Ecke kam Hikmet Ciftci aus der zweiten Reihe zum Schuss, Kevin Kraus lenkte den Ball noch ab, Leo Weinkauf im Duisburger Tor war aber zur Stelle. Zudem hatte der FCK in zwei Szenen vor der Pause Pech, als es jeweils durchaus hätte Elfmeter geben können, Schiedsrichter Tobias Fritsch aber sowohl bei einer Szene, als Maximilian Jansen der Ball an den abstehenden Arm sprang als auch wenig später, als Marvin Pourié zu Fall gebracht wurde, auf Weiterspielen entschied. Kenny Prince Redondo scheiterte daraufhin aus rund sieben Metern am MSV-Schlussmann. Kurz vor der Pause wurde es auf beiden Seiten nochmals gefährlich. Nachdem Leo Weinkauf einen Schuss vom Adam Hlousek stark parierte, konterte der MSV – Hikmet Ciftci entschärfte den Gegenstoß aber in höchster Not. Es blieb also beim 0:1 zur Pause.

Nach dem Seitenwechsel blieb der FCK die aktive Mannschaft und war weiter auf der Suche nach der Lücke im Duisburger Abwehrverbund. Und fand diese einmal nach einer knappen Stunde: Nach einem Ballgewinn servierte Adam Hlousek eine butterweiche Flanke für Marvin Pourié, dessen Kopfball ging aber knapp am langen Pfosten vorbei. Der MSV zeigte sich an diesem Samstag dagegen eiskalt. 20 Minuten nach Wiederanpfiff kamen die Zebras mitten in den Druck des FCK erstmals im zweiten Durchgang vors Lautrer Tor, Ahmet Engin markierte direkt das 0:2. Der MSV zog sich nun noch weiter zurück und der FCK lief weiter an. Nach einem Freistoß lag der Ball auch im Netz der Gäste, Torschütze Kevin Kraus hatte bei der Ausführung aber im Abseits gestanden. Kurz darauf verfehlte ein Versuch von Janik Bachmann den linken Winkel knapp. Auch in der Schlussviertelstunde lief das Spiel nur in eine Richtung – der FCK konnte aber lange keinen Ertrag aus seinen Angriffsbemühungen ziehen. Erst eine Minute vor dem Ende konnte Marvin Pourié nach einem Doppelpass mit Kenny Prince Redondo aus 18 Metern das 1:2. Und das sollte noch nicht das Ende sein. Eine Minute später war Pourié nach Redondo-Ecke mit dem Kopf erneut zur Stelle und markierte den späten Ausgleich. DEr FCK machte in der Nachspielzeit noch weiter Druck, der Siegtreffer sollte aber nicht mehr glücken, es blieb beim 2:2 und der Punkteteilung.

Statistik:
1. FC Kaiserslautern – MSV Duisburg 2:2 (0:1)
FCK: Raab – Kleinsorge, Kraus, Bachmann, Hlousek – Rieder, Ciftci – Hanslik (55. Zuck), Ritter (55. Huth), Redondo – Pourié
MSV: Weinkauf – Sauer, Gembalies, Volkmer, Sicker – Jansen, Kamavuaka – Engin (74. Tomic), Karweina (61. Scepanik), Stoppelkamp– Vermeij (86. Ademi)
Tore: 0:1 Karweina (14.), 0:2 Engin (64.), 1:2 Pourié (89.), 2:2 Pourié (90.)
Gelbe Karten: Pourié, Bachmann / Gembalies, Jansen
Schiedsrichter: Tobias Fritsch

 

Quelle Text/Bild:
1. FC Kaiserslautern e.V.
Fritz-Walter-Straße 1
67663 Kaiserslautern

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Kaiserslautern, 05.12.2020