Mitarbeiter des ÖPNV leisten herausragendes unter schwierigen Bedingungen

Immer wieder haben die Beschäftigten im öffentlichen Nahverkehr mit Fahrgästen zu tun, die sich unangemessen verhalten oder verbal aggressiv auftreten. Verkehrsminister Dr. Volker Wissing hat bei einem Besuch der Mainzer Mobilität die herausragenden Leistungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im öffentlichen Nahverkehr gewürdigt und die Fahrgäste gebeten, das Personal im Nahverkehr mit dem notwendigen Respekt zu behandeln. Der Besuch war Teil der Aktionswoche der Landesregierung unter dem Motto: Respekt bitte!

„Ein funktionierender Nahverkehr wird gerne als Selbstverständlichkeit hingenommen. Leicht wird dabei übersehen, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unter den schwierigen Bedingungen eine herausragende Leistung erbringen. Während der Hochzeit der Pandemie halten sie den Verkehr aufrecht, sind für die Fahrgäste da und stellen sich in den Dienst der Sache. Ich wünsche mir, dass die Fahrgäste dies sehen und honorieren“, sagte Verkehrsminister Dr. Volker Wissing bei einem Besuch der Mainzer Mobilität.



Wissing suchte dort das Gespräch mit Fahrerinnen und Fahrern, Beschäftigten im Kundencenter, in der Fahrgastkontrolle und dem Betriebsrat. Die Beschäftigten erzählten von schwierigen Begegnungen mit Fahrgästen, u.a. weil diese die Schutzmaßnahmen für das Personal oder die Maskenpflicht nicht akzeptierten. Aber auch von Verständnis und Dankbarkeit vieler Fahrgäste für den durchgehenden ÖPNV, gerade auch im harten Lock-down, konnte berichtet werden. Letztlich ist es nur eine kleine Minderheit der Fahrgäste, mit denen es die Probleme gibt.

„Der öffentliche Nahverkehr ist gerade in einer Krise wie der Corona-Pandemie wichtig für viele Berufsgruppen, z.B. in der Pflege, in Krankenhäusern oder im Einzelhandel, um ihren Arbeitsplatz zu erreichen. Ohne den Einsatz der Beschäftigten könnte das Angebot in dieser Form nicht aufrechtgehalten werden. Die Fahrerinnen und Fahrer transportieren jeden Tag Hunderte Menschen. Ich bitte deshalb alle Fahrgäste, die Hygieneregeln einzuhalten und damit auch an den Schutz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im ÖPNV und ihre Leistung für uns alle zu denken“, sagte Wissing.

Betriebsrat und Geschäftsführung bedankten sich bei Herrn Wissing ausdrücklich für die finanzielle Unterstützung des ÖPNV durch den Rettungsschirm von Bund und Land Rheinland-Pfalz. Dadurch können im Jahr 2020 die gravierenden Verluste durch den Fahrgastrückgang von bis zu 90 % weitgehend ausgeglichen werden. Auch das sei notwendig, um den ÖPNV durchgehend aufrecht zu halten.

 

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Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau
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Mainz, 20.11.2020