Innovationspreis Rheinland-Pfalz 2020 – Zwei Preisträger aus Kaiserslautern

Schmitt: Goldstandard bei Innovationen

Ein USB-Bootstick mit höchster Sicherheitsstufe, ein automatisches Lager- und Kommissioniersystem, Hightech-Geräte für umweltschonende Unkrautbeseitigung im Weinbau und ein neuartiges Universalnormal zur Kalibrierung von Messgeräten: Wirtschaftsstaatsekretärin Daniela Schmitt hat herausragende Leistungen in Forschung und Entwicklung mit dem Innovationspreis Rheinland-Pfalz 2020 ausgezeichnet. Schmitt wies auf die im deutschen und europäischen Vergleich hohe Innovationsleistung der rheinland-pfälzischen Wirtschaft hin. Insgesamt wurden acht Unternehmen für ihre Entwicklungen ausgezeichnet.

„Der Innovationspreis Rheinland-Pfalz zeichnet innovative Akteure in unserem Land aus, die sich hohe Ziele gesteckt haben und diesen Zielen mehr als gerecht geworden sind. Sie setzen den Goldstandard im Bereich Innovationen: sie stehen für Spitzenleistung und Qualität“, sagte Wirtschaftsstaatssekretärin Daniela Schmitt bei der Verleihung der Innovationspreise, die gemeinsam vom Wirtschaftsministerium, den Industrie- und Handelskammern sowie den Handwerkskammern vergeben werden. Insgesamt wurden acht Unternehmen für ihre Entwicklungsleistungen ausgezeichnet. Die Preisverleihung fand digital statt.

„Mit dem Innovationspreis würdigen wir die Forschungs- und Entwicklungsleistung unserer Unternehmen, wir machen sie sichtbar. Ich wünsche mir darüber hinaus, dass das Beispiel unserer Preisträger andere motiviert, auch in diesen herausfordernden Zeiten mit Mut und Optimismus innovative Produkte, Verfahren und Dienstleistungen zu entwickeln“, sagte Schmitt.

Die Staatssekretärin verwies in diesem Zusammenhang auf die hohe Innovationsleistung der rheinland-pfälzischen Wirtschaft. Die Region „Rheinhessen-Pfalz“ gelte als „Innovation Leader“ innerhalb der Europäischen Union und belege Platz 27 von 238 untersuchten Regionen, auch die Regionen Trier und Koblenz positionierten sich in der ersten Hälfte des europäischen Innovations-Rankings. Zwischen den Jahren 2009 und 2018 sei die Forschungs- und Entwicklungsintensität in Rheinland-Pfalz um mehr als ein Viertel gestiegen. Damit entwickelte sich Rheinland-Pfalz dynamischer als Deutschland insgesamt.

Schmitt nannte die Zahlen „ermutigend“. „Denn um den stetigen Wandel erfolgreich zu gestalten, brauchen wir leistungsfähige und innovationsfreudige Unternehmen, wir brauchen gut ausgebildete Menschen und wir brauchen ein innovations- und technologiefreundliches Klima in unserem Bundesland“, sagte Schmitt. Innovationen seien die Grundlage für nachhaltiges Wachstum und Wertschöpfung.

Die Staatssekretärin hob den hohen Vernetzungsgrad von Wissenschaft und Unternehmen in Rheinland-Pfalz hervor und verwies auf die Förderprogramme des Landes, mit denen innovative Unternehmen, Entwicklungsprojekte, der Technologietransfer oder die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter unterstützt werden.

„Rheinland-Pfalz ist stolz auf die Innovationsleistung der hiesigen Unternehmen und unterstützt die Forschungs- und Entwicklungs-Aktivitäten. Wir wollen die Zahl der technologieorientierten und wissensintensiven Gründungen steigern. Und wir wollen aktiv die digitale Transformation vorantreiben“, so Schmitt.

Peisträger aus Kaiserslautern:

Preisträger in der Kategorie „Sonderpreis des Wirtschaftsministers 2020: „3D-Druck“ (10.000 Preisgeld) Opti-Cal GmbH, Kaiserslautern

Preisträger Kategorie „Kooperation“ (10.000 Euro Preisgeld) Robot Makers GmbH, Kaiserslautern, und Braun Maschinenbau GmbH, Landau

Alle weiteren Informationen: Preisträger_und_Anerkennung_2020

 

Quelle Text/Bild:
Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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55116 Mainz

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Mainz, 11.11.2020