Information der Landesregierung zum aktuellen Stand hinsichtlich des Coronavirus

Schutzpakete für die Fachkräfte im Projekt Gemeindeschwesterplus

Aktuell gibt es in Rheinland-Pfalz insgesamt 6.932 bestätigte SARS-CoV-2 Fälle, 235 Todesfälle und 6.543 genesene Fälle. 154 Menschen im Land sind aktuell mit dem Coronavirus infiziert, Stand: 10.30 Uhr.
Die oben genannten Zahlen entsprechen den in der Meldesoftware des Robert Koch-Instituts übermittelten laborbestätigten Fällen einer COVID-19 Erkrankung mit Meldeadresse in Rheinland-Pfalz. Diese werden von den Gesundheitsämtern über die Landesmeldestelle beim Landesuntersuchungsamt an das Robert Koch-Institut übermittelt.



Die Summe der in Rheinland-Pfalz bereits von COVID-19 Genesenen wird anhand eines Bewertungsalgorithmus ermittelt. Diese Angaben können von den Zahlen des Robert Koch-Instituts abweichen. Als Gemeldete gelten alle Menschen mit COVID-19 Erkrankung mit Meldedatum der letzten 7 Tage, pro 100.000 Einwohner.

Schutzpakete für die Fachkräfte im Projekt Gemeindeschwesterplus

Im Rahmen einer Schulungsmaßnahme am 24. und 25. Juni 2020 erhält jede Gemeindeschwesterplus ein Paket mit persönlicher Schutzausrüstung. Dieses beinhaltet 100 Mund-Nasen-Schutz, 100 Einmal-Handschuhe sowie zwei Mal 100 ml Händedesinfektionsmittel.

Anlässlich der Übergabe der Schutzpakete an jede der 34 Fachkräfte im Projekt Gemeindeschwesterplus sagte Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler: „Ich freue mich, dass durch die gesunkenen Infektionszahlen nun wieder Hausbesuche stattfinden können. Unter Beachtung der anerkannten Hygieneregeln und zusammen mit den heute überreichten Schutzpaketen, sind die Seniorinnen und Senioren sowie die Fachkräfte gut geschützt und der persönliche, unverzichtbare zwischenmenschliche Kontakt ist wieder möglich Die Fachkräfte leisten hier einen wichtigen Beitrag in der Corona-Pandemie, dafür danke ich ihnen sehr.“

Seit Mitte März konnten die in Rheinland-Pfalz eingesetzten Fachkräfte im Projekt Gemeindeschwesterplus ihre präventiven Hausbesuche bei älteren Menschen aus Infektionsschutzgründen nicht durchführen. In dieser Zeit haben sie auf unterschiedlichen Wegen geholfen. Beispielsweise haben sie zum Telefonhörer gegriffen, Briefe und Päckchen versandt oder Notfallboxen, Informationsflyer oder kleine Hilfen wie Übungsbälle verteilt und mit Sicherheitsabstand an der Tür abgegeben.

Reproduktionszahl zu Corona-Infektionen

Die aktuellste Schätzung des Robert Koch-Instituts für die 7-Tages-Reproduktionszahl für Rheinland-Pfalz wird mit 1,2 angegeben. Die aktuellste Angabe für den Bund liegt bei 1,6. Die Reproduktionszahl (kurz: R) beschreibt, wie viele Menschen pro Infektiösem durchschnittlich angesteckt werden.

Der Bundeswert ist stark vom aktuellen Ausbruchsgeschehen in Nordrhein-Westfalen geprägt und somit nur bedingt mit dem rheinland-pfälzischen Wert vergleichbar. Die Infektionszahlen in Rheinland-Pfalz befinden sich aktuell auf einem sehr niedrigen Niveau. Dass die Reproduktionszahl um einen Wert von 1 schwankt, ist zu erwarten für eine Situation, in der sich das Infektionsgeschehen auf einem relativ niedrigen Niveau einpendelt.

Einen Überblick über alle Maßnahmen der Landesregierung bietet die Internetseite www.corona.rlp.de.

Alle Zahlen zu den Städten und Kreisen in RLP finden Sie hier:
https://msagd.rlp.de/de/unsere-themen/gesundheit-und-pflege/gesundheitliche-versorgung/oeffentlicher-gesundheitsdienst-hygiene-und-infektionsschutz/infektionsschutz/informationen-zum-coronavirus-sars-cov-2/

Quelle Text/Bild:
Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie des Landes Rheinland-Pfalz
Bauhofstr. 9
55116 Mainz

www.msagd.rlp.de

Mainz, 22.06.2020