Aufbruch ins Maschinenzeitalter – Vortrag über die Industrialisierung der Pfalz

„Aufbruch ins Maschinenzeitalter – Die Industrialisierung der Pfalz von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zum Ende des Ersten Weltkrieges“ – so lautet der Vortrag von Dr. Christian Decker am Mittwoch, 5. Dezember, um 19 Uhr im Institut für pfälzische Geschichte und Volkskunde in Kaiserslautern, Benzinoring 6 (Eintritt frei). Technischer Fortschritt und wachsender Einsatz automatisierter Maschinen bildeten die unabdingbare Voraussetzung für den letztlichen Siegeszug der Industrialisierung in der bayerischen Pfalz. Ausgehend von der Wirtschaft, wirkte sich jener Prozess tiefgreifend auf alle relevanten Gesellschaftsbereiche aus – er revolutionierte Alltag, Lebensbedingungen, Kultur und damit langfristig auch staatliche Politik. Jahrhundertealte Gewissheiten und Arbeitsrhythmen änderten sich für die Zeitgenossen in atemberaubender Geschwindigkeit: Das neue Verkehrsmittel Eisenbahn schrumpfte Zeit und Raum, Dampfkraft setzte ungeahnte Antriebsenergien frei und Elektrizität ließ Städte in einem ganz neuen Licht erstrahlen. Christian Decker, allgemeinhistorischer Abteilungsleiter am Institut für pfälzische Geschichte und Volkskunde beleuchtet in seinem Vortrag die erste Hochphase der pfälzischen Industrieentwicklung – von ihren Anfängen im 19. Jahrhundert bis zum Epochenjahr 1918. Neben einem Überblick der wichtigsten Unternehmenszweige geht er hierbei auch auf zentrale Aspekte wie die Urbanisierung und soziale Frage ein.

Bu: Blick ins alte Maschinenhaus: Maschinenfabrik Gebrüder Pfeiffer in Kaiserslautern
(Foto: Stadtarchiv Kaiserslautern)

Quelle Text/Bild:
Bezirksverband Pfalz
Referat Öffentlichkeitsarbeit
Bismarckstraße 17
67655 Kaiserslautern

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Kaiserslautern, 22.11.2018