Seit einigen Monaten sind der sanierte Sprungturm und das modernisierte Springerbecken im Warmfreibad Kaiserslautern wieder in Betrieb. Das Angebot wird von Badegästen, Schulen und Vereinen sehr gut angenommen. „Die Sanierung ist hervorragend verlaufen – sowohl im zeitlichen als auch im finanziellen Rahmen. Besonders erfreulich ist, dass wir die Anlage sogar früher als ursprünglich erwartet wieder in Betrieb nehmen konnten. Das war nur durch das hervorragende Teamwork aller Beteiligten möglich. Für dieses Engagement möchte ich mich ausdrücklich bedanken“, betont Baudezernent Manuel Steinbrenner.
In einem kleinen Rückblick erinnerte Udo Holzmann, Leiter des Referates Gebäudewirtschaft, an den durchaus langen Weg bis zur Fertigstellung des Springerbeckens. Erste vorbereitende Überlegungen für die Sanierung reichen mehr als 20 Jahre zurück. Im Oktober 2020 wurde schließlich eine konkrete Kostenaufstellung erstellt, die Aufnahme in ein Förderprogramm blieb aber erfolglos. Erst bei einem zweiten Förderantrag erfolgte am 28. August 2023 die Förderbewilligung. Es schlossen sich die Ausschreibungen der Ingenieurleistungen an, die im Frühjahr 2024 mit der Beauftragung des Planungsbüros Schick für die Architektenleistung und dem Büro IST-EnergiePlan für die Schwimmbadtechnik erfolgreich abgeschlossen werden konnten. Nach umfangreiche Planungsarbeiten, konkreten Detailplanungen und der Ausschreibungsphase konnte die eigentliche Baumaßnahme im Frühjahr 2025 beginnen. Während der gesamten Badesaison blieb das Springerbecken gesperrt. „Der vorgesehene Fertigstellungstermin Ende November 2025 konnte letztlich eingehalten und das Becken endlich mit Wasser gefüllt werden“, berichtet Holzmann.
Im Rahmen der Sanierung wurde das Becken vollständig mit Edelstahl ausgekleidet und wurde damit auch zu einer Art neuem Dach für die Technikzentrale, die bis dato immer wieder mit Nässe und Feuchtigkeit aus dem Becken zu kämpfen hatte. Ein neuer Beckenumgang mit moderner Absturzsicherung sowie eine zeitgemäße Mess-, Steuer- und Regeltechnik runden die Sanierungsarbeiten um das Springerbecken ab. „Es handelt sich also nicht nur um eine neue Edelstahlauskleidung. Praktisch die gesamte technische Infrastruktur wurde auf den neuesten Stand gebracht. Damit ist die Anlage für viele Jahrzehnte zukunftssicher aufgestellt“, erläutert Holzmann weiter. Ludwig Steiner, Referatsleiter für Jugend und Sport, ergänzte, dass das Warmfreibad dadurch auch einen großen Imagegewinn habe und auch die Sicherheit für die Badegäste deutlich gesteigert wurde.
Auch das beauftragte Planungsbüro Schick GmbH aus Karlsruhe zieht eine positive Bilanz. „Besonders hervorheben möchten wir die professionelle und vertrauensvolle Zusammenarbeit aller am Projekt Beteiligten“, berichtet Geschäftsführer Artur Stajszczyk.
Das Springerbecken besitzt eine Wasserfläche von 375 Quadratmetern und eine Wassertiefe von bis zu fünf Metern. Rund 1.250 Kubikmeter Wasser fasst das Becken. Die moderne Wasseraufbereitungsanlage wälzt dabei rund 167 Kubikmeter Wasser pro Stunde beziehungsweise etwa 50 Liter pro Sekunde um und sorgt so dauerhaft für eine hohe Wasserqualität. Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf rund 2,104 Millionen Euro. Ein Teil der Finanzierung erfolgte über Fördermittel aus der Sportanlagenförderung Rheinland-Pfalz.
„Das Warmfreibad ist mit der Waschmühle eine der wichtigsten Freizeiteinrichtungen unserer Stadt. Deshalb investieren wir Jahr für Jahr in den Erhalt und die Weiterentwicklung der Anlage – sei es in die Schwimmbecken, die Technik oder die Infrastruktur. Mit der Sanierung des Springerbeckens haben wir nicht nur die Attraktivität des Bades weiter gesteigert, sondern auch die Sicherheit verbessert und den Wartungsaufwand für die kommenden Jahre deutlich reduziert. Das ist ein echter Gewinn für die Badegäste, die Vereine und die Mitarbeitenden“, so Steinbrenner abschließend.
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Quelle Text/Bild:
Pressestelle der Stadtverwaltung Kaiserslautern
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Kaiserslautern, 23.07.2026
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