Die schwere Hitzewelle der letzten Woche hat gezeigt: Kaiserslautern braucht dringend ein durchdachtes Hitzeschutzkonzept. Viele Wohnungen werden so heiß, dass man sich nicht den ganzen Tag darin aufhalten kann. Im Freien heizt sich die Stadt, in der es viel zu wenig Grünflächen gibt, sogar noch mehr auf. Gerade ältere Menschen, Kranke und Kinder sind besonders betroffen. In anderen Städten haben zum Beispiel Museen bei freiem Eintritt geöffnet, damit sich Menschen abkühlen können.
Die Karte über „Kühle Orte in Kaiserslautern“ auf der Homepage der Stadt Kaiserslautern (https://www.kaiserslautern.de/sozial_leben_wohnen/umwelt/klima_wandel/hitze/066206/index.html.de) ist hierfür zu ergänzen mit Informationen, welche Räume geöffnet haben und konsumfrei zugänglich sind. Ebenso sollte über ambulante Versorgungsmöglichkeiten vulnerabler Personengruppen informiert werden.
Um Abhilfe zu schaffen, sollte es für Hitzeperioden klare Absprachen zwischen Stadt, Bezirksverband, Kirchen und Rettungsdiensten geben, welche Räume als Hitzeschutzräume angeboten und wie diese versorgt werden. Ein Hitzenotruf müsste ebenso eingerichtet werden. Ebenso sollte der Seniorenbeirat mit einbezogen werden, da dieser schon seit einiger Zeit konzeptionelle Lösungen anmahnt und hierzu entsprechende Vorschläge hat.
Da sich im Zuge des Klimawandels solche Perioden wiederholen werden, gehört das Thema Hitzeschutzkonzept dringend auf die Tagesordnung.
Quelle Text/Bild:
Fraktion DIE LINKE / PARTEI im Stadtrat Kaiserslautern
Willy Brandt Platz 1
67657 Kaiserslautern
www.die-linke-kaiserslautern.de/partei/stadtratsfraktion/
Kaiserslautern, 30.06.2026
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