Bei einer Feierstunde am Freitag, 8. Mai, hieß Landrat Ralf Leßmeister im Sitzungssaal der Kreisverwaltung Kaiserslautern 24 neue Staatsbürgerinnen und Staatsbürger aus zwölf Nationen willkommen. Mit der Übergabe der Einbürgerungsurkunden, die ihnen der Landrat persönlich überreichte, erhielten die Anwesenden offiziell die deutsche Staatsangehörigkeit.
Gleich zu Beginn des Festakts unterstrich Leßmeister, dass die Einbürgerung nicht nur ein formaler Akt, sondern vor allem Ausdruck gesellschaftlicher Teilhabe ist. „Bringen Sie sich ein in unserem Landkreis. Nutzen Sie die Möglichkeiten, die sich hier bieten, sich ehrenamtlich, bei Vereinen, Initiativen oder politischen Prozessen einzubringen und die Zukunft vor Ort zu gestalten. Das stärkt uns als Gesellschaft und macht uns widerstandsfähiger“, ermutigte er die Ehrengäste.
So vielfältig wie die Herkunftsländer der Neubürgerinnen und Neubürger sind auch ihre Lebensgeschichten: Viele von ihnen leben bereits seit Jahren oder Jahrzehnten im Landkreis und sind aus unterschiedlichen Beweggründen nach Deutschland gekommen – mal der Liebe oder des Berufs, mal des Studiums oder der Zukunftsperspektiven wegen. „Ich fühle mich den Menschen und der Kultur hier verbunden und wollte es nun offiziell machen“, beschreibt eine Neubürgerin ihre Motivation, sich mit der Einbürgerung zur neuen Heimat zu bekennen.
Der Integrationsbeauftragte Sofronios Spytalimakis ermutigte die Anwesenden dazu, sich aktiv in der Gemeinschaft einzubringen. „Integration entsteht erst dadurch, wenn wir miteinander reden“, so Spytalimakis, der das Erlernen der deutschen Sprache als Grundpfeiler gelungener Integration hervorhob. „Integration ist keine Einbahnstraße“, ergänzte Samadi Tehrani, Vorsitzender des Beirats für Migration und Integration im Landkreis Kaiserslautern.
Sechs der neuen Staatsbürgerinnen und Staatsbürger stammen ursprünglich aus der Türkei, vier aus den Vereinigten Staaten von Amerika, drei aus Polen, jeweils zwei aus Bosnien-Herzegowina und den Philippinen sowie je eine Person aus der Ukraine, Thailand, Algerien, Russland, dem Kosovo, Tansania und Armenien. Die Altersspanne reicht dabei von einem bis 66 Jahre. Die Neubürgerinnen und Neubürger wurden unter Hinnahme von Mehrstaatlichkeit eingebürgert und besitzen damit künftig zwei Pässe bzw. Staatsangehörigkeiten.
Stimmungsvoll umrahmt wurde die Einbürgerungsfeier von Schülerinnen und Schülern aus dem Landkreis Kaiserslautern unter der musikalischen Betreuung von Jessica Riemer. Franziska Gaspard trug ein Klavierstück vor. Gesangssolist Elias Engels und sein Klavierbegleiter Maikel Glusk boten Franz Schuberts „Ave Maria“ sowie eine Arie aus Georg Friedrich Händels „Rinaldo“ dar.
Besuchen Sie uns doch auch gerne unter
facebook.com/KreisverwaltungKL
instagram.com/kv_kaiserslautern/
Bild: Reiner Voß, © Landkreis Kaiserslautern
Quelle Text/Bild:
Kreisverwaltung Kaiserslautern
Pressestelle und Kultur
Lauterstraße 8
67655 Kaiserslautern
www.kaiserslautern-kreis.de
Kaiserslautern, 09.05.2026
#kreiskaiserslautern #kaiserslautern #kaiserslauterngermany #Lautern #nachrichtenkl #ktown #klnews #pfalz #westpfalz #kreisverwaltungkl #kreisverwaltungkaiserslautern









