Betrugsserie im Stadtgebiet

Am Montagmittag ist es im Stadtgebiet zu einer Serie betrügerischer Telefonanrufe gekommen. Zwischen 10 und 13 Uhr gingen insgesamt elf Meldungen über entsprechende Vorfälle bei der Polizei ein. In sechs davon waren die Täter erfolgreich. In fünf weiteren Fällen erkannten die Angerufenen die Betrugsmasche rechtzeitig, sodass keine finanziellen Einbußen entstanden. Der bislang bekannte Gesamtschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf mindestens 6.000 Euro. Nach bisherigen Erkenntnissen gingen die Täter bei allen Anrufen nach einem ähnlichen Muster vor. Sie gaben sich am Telefon als Mitarbeiter eines Geldinstituts aus und behaupteten, auf dem Konto der Angerufenen seien verdächtige Aktivitäten festgestellt worden. Um das Konto zu sichern, sei eine Sperrung notwendig. Im Verlauf des Gesprächs kündigten die Anrufer an, dass die EC-Karte der Betroffenen eingezogen und von einem angeblichen Mitarbeiter abgeholt werde. In mehreren Fällen übergaben die Opfer ihre Bankkarten und nannten zudem die zugehörige PIN. Dadurch konnten die Täter anschließend auf die Konten zugreifen. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen und warnt erneut davor, persönliche Bankdaten oder PIN-Nummern weiterzugeben. Zudem sollten Bankkarten grundsätzlich nicht an Unbekannte übergeben werden. Geldinstitute oder Polizeibehörden würden weder Karten abholen noch vertrauliche Daten telefonisch erfragen. Präventionstipps zu diesem und weiteren Themen finden Sie bei der Polizei-Beratung unter https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/ec-und-kreditkartenbetrug/ |kle




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Kaiserslautern, 10.03.2026