Zweitägiger Warnstreik bei den kommunalen Verkehrsbetrieben

Rheinland-Pfalz am Freitag und Samstag

Im Tarifkonflikt zwischen der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und dem Kommunaler Arbeitgeberverband Rheinland-Pfalz e. V. ist auch die 4. Tarifverhandlungsrunde mit der Arbeitgeberseite ohne eine tragfähige Einigung verlaufen. Daher ruft ver.di am Freitag, den 27.02.2026 die Tarifbeschäftigten des TV-N Rheinland-Pfalz bis zum Samstag zum Streik auf. Der Streik beginnt am Freitag um 03:00 Uhr. Er endet mit dem Ende der letzten Schicht am Samstag.

Betroffen davon sind die Betriebe und Standorte der KRN-Kommunalverkehr Rhein-Nahe GmbH, der Mainzer Verkehrsgesellschaft mbH, der Stadtwerke Pirmasens Verkehrs-GmbH und der SWT AöR der Stadt Trier. Auch die SWK Stadtwerke Kaiserslautern Verkehrs-AG ist vom Streik betroffen. Damit der ÖPNV für die Fußballfans am Samstag, den 28.02.2026 aufrechterhalten bleibt, findet der Streik dort nur von Freitag ab 04:00 Uhr bis Samstag 04:00 Uhr statt.

Viele Teile des Landes dürften von den Streikmaßnahmen betroffen sein. Die Streikmaßnahmen dürften sich auch auf den Berufspendler und Schülerverkehr auswirken.

„Die Arbeitgeber waren in der letzten Verhandlungsrunde zwar grundsätzlich offen für Gespräche und haben auch ein Angebot auf den Tisch gelegt. Allerdings ist dieses Angebot noch fern von einem Abschluss. Besonders bitter ist in diesem Zusammenhang, dass die Arbeitgeber bei einem Punkt der Kernforderungen ein Angebot für langjährige Beschäftigte machten, andererseits dafür aber alle Beschäftigten eine Stunde Nachtschichtzulage opfern sollen. So etwas ist für die Beschäftigten nicht tragfähig. Daher müssen wir auch diese Gegenforderung der Arbeitgeberseite verteidigen, empört sich der zuständige Verhandlungsführer von ver.di Rheinland-Pfalz Marko Bärschneider. Im Kern fordert ver.di für die Beschäftigten der Branche deutlich bessere Arbeitsbedingungen.

„Der Bedarf solcher Verbesserungen ist daher groß. Neben der allgemeinen Erhöhung von Zuschlägen und Urlaubsgeld, sollen aber auch künftig Wendenzeiten nicht zu Lasten des Fahrpersonals gehen, sondern fair und gerecht durchbezahlt werden. „Wer auf dem Fahrzeug sitzt oder für dieses verantwortlich ist, der muss auch voll bezahlt werden“, ergänzt Bärschneider.

Am 09.03.2026 steht dann in Rheinland-Pfalz die 5. Verhandlungsrunde an. Die Erwartungshaltung der Kolleginnen und Kollegin ist ganz klar, dass es hier eine Einigung geben muss.



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Quelle Text/Bild:
ver.di Rheinland-Pfalz-Saarland
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55116 Mainz

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Mainz, 24.02.2026