Mann uriniert in die Bahnhofshalle in Kaiserslautern

Am 20. Februar 2026 um 11:05 Uhr wurde die Bundespolizei telefonisch durch eine Zeugin über einen Mann informiert, der zuvor in die Vorhalle des Hauptbahnhofs in Kaiserslautern uriniert hatte. Die Streife traf den Mann, einen 41-jährigen Deutschen, sitzend mit Krücken in der Hand auf einer Sitzbank vor Ort an. Den Polizisten gegenüber zeigte er sich verbal aggressiv und stritt die Tat ab. Die Überprüfung des Mannes ergab eine bestehende Aufenthaltsermittlung der Staatsanwaltschaft Kaiserslautern wegen gefährlicher Köperverletzung. Während der polizeilichen Kontrolle schlug der 41-Jährige unvermittelt einem neben ihm sitzenden Mann mit den Krücken ins Gesicht. Dieser klagte über Schmerzen, lehnte eine medizinische Versorgung jedoch ab. Die Polizisten fesselten den 41-Jährigen aufgrund des Angriffs und brachten ihn zur Dienststelle. Der dort durchgeführte Atemalkoholtest ergab 1,57 Promille. Durch den Richter wurde zudem eine Blutentnahme angeordnet. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnte der Mann seinen Weg fortsetzen, erhielt aber einen Platzverweis für den Hauptbahnhof Kaiserslautern bis zum Folgetag. Außerdem wurde ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung sowie ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen der Verunreinigung eingeleitet.



Quelle Text/Bild:
Bundespolizeiinspektion Kaiserslautern
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Kaiserslautern, 20.02.2026