Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt hat heute am Technology Site Visit des Commercial Vehicle Cluster (CVC) bei General Dynamics European Land Systems in Kaiserslautern teilgenommen. Im Mittelpunkt standen die industrielle Leistungsfähigkeit des Standorts Rheinland-Pfalz sowie die wachsende Bedeutung der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie für Wertschöpfung, Beschäftigung und technologische Souveränität.
„Ich war heute in einer Produktionshalle, in der nicht abstrakt über Sicherheit gesprochen wird – hier wird sie gebaut“, sagte Schmitt. „Brückensysteme aus Kaiserslautern sorgen dafür, dass Menschen, Einsatzkräfte und Partner auch dort handlungsfähig bleiben, wo Infrastruktur fehlt. Das ist Sicherheit im ganz konkreten Sinne – zivil wie militärisch.“
General Dynamics in Kaiserslautern ist weltweit führend in der Entwicklung und Produktion amphibischer und mobiler Brücken- und Fährsysteme. Produkte „Made in Rheinland-Pfalz“ leisten damit einen zentralen Beitrag zur Einsatzfähigkeit der Bundeswehr, der NATO und von Partnerstaaten – ebenso wie im Katastrophen- und Bevölkerungsschutz. „Dass rund 90 Prozent der NATO-Schwimmbrückenkapazitäten aus Kaiserslautern stammen, zeigt: Unser Industriestandort trägt Verantwortung – und wird ihr gerecht“, so die Ministerin.
Der Besuch fand im Rahmen des Formats „Technology Site Visit“ des Commercial Vehicle Cluster statt. Ziel ist es, Unternehmen entlang der gesamten industriellen Wertschöpfungskette miteinander zu vernetzen und den Einstieg mittelständischer Betriebe in neue Märkte zu erleichtern. „Viele Unternehmen spüren derzeit eine Zurückhaltung im klassischen Investitionsgütermarkt“, sagte Schmitt. „Die Sicherheits- und Verteidigungsindustrie eröffnet neue Chancen – aber sie folgt eigenen technischen und regulatorischen Regeln. Genau hier setzt der CVC an: mit Austausch auf Augenhöhe, mit Praxisnähe statt Hochglanz.“
Schmitt betonte, dass der Hochlauf der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie nur gelingen könne, wenn Systemanbieter, Zulieferer und industrienahe Dienstleister eng zusammenarbeiten. „Ich erlebe hier heute Unternehmerinnen und Unternehmer, die sagen: Wir wollen verstehen, wir wollen beitragen, wir wollen investieren. Das ist die Stärke unseres Mittelstands.“
Rheinland-Pfalz setze bewusst auf industrielle Breite und Tiefe, so die Ministerin weiter. „Ein starker Industriestandort ist kein Selbstzweck. Er sichert Arbeitsplätze, Innovationskraft – und in diesem Fall auch die Widerstandsfähigkeit unserer freiheitlichen Demokratie.“ Veranstaltungen wie der Technology Site Visit leisteten dazu einen konkreten Beitrag.
„Mein Ziel ist klar“, so Schmitt abschließend. „Ich möchte, dass Wertschöpfung, Know-how und gute Arbeitsplätze hier bei uns entstehen – und dass Rheinland-Pfalz ein verlässlicher, leistungsfähiger Standort für Zukunftsindustrien bleibt. Was ich heute gesehen habe, stimmt mich dafür sehr zuversichtlich.“
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Quelle Text/Bild:
Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau
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Mainz, 15.01.2026









