Durch eine sogenannte Phishing-Mail ist eine Frau aus dem Stadtgebiet in den vergangenen Tagen Betrügern auf den Leim gegangen. Wie die 61-Jährige am Donnerstag bei der Kriminalpolizei anzeigte, hatte sie vergangene Woche eine E-Mail erhalten, die angeblich von ihrer Bank stammte. Für weitere Informationen hatte die Frau auf einen Link in der E-Mail geklickt. Daraufhin erhielt sie einen Anruf, bei dem ihr ein vermeintlicher Bank-Mitarbeiter erklärte, dass es zu Unregelmäßigkeiten auf ihrem Geschäftskonto gekommen sei. Der Unbekannte war offenbar so überzeugend, dass es ihm gelang, die 61-Jährige während des Gesprächs auf eine Webseite zu lotsen, wo sie einen QR-Code abscannte.
Wie sich später herausstellte, verschafften sich die Betrüger auf diese Weise Zugang zum Konto der Frau und buchten in den folgenden Tagen einen insgesamt fünfstelligen Betrag ab oder teilweise auf andere Bankkonten um. Das Fachkommissariat für Betrugsdelikte ermittelt und warnt noch einmal eindringlich vor solchen Mails: Bevor Sie irgendwelche Verlinkungen anklicken oder QR-Codes abscannen, vergewissern Sie sich unbedingt, ob der Absender auch tatsächlich der ist, für den er sich ausgibt! |cri
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Kaiserslautern, 17.07.2026














