GROW in RLP: Sieben Startups, sechs Monate, ein gemeinsames Ziel – Ministerin Schmitt eröffnet Startup-Camp des Accelerator-Programms 2026

Mit „GROW in RLP“ bringt Rheinland-Pfalz Startups und Mittelstand zusammen – praxisnah und wachstumsorientiert. Sieben ausgewählte Startups starten im Mai in das neue Accelerator-Programm des Landes und arbeiten sechs Monate lang intensiv daran, ihre Geschäftsmodelle marktreif weiterzuentwickeln. Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt hat am heutigen Montag, 4. Mai, den offiziellen Auftakt gegeben.
Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt hat das Accelerator-Programm für 2026 beim „GROW in RLP Camp 2026“ eröffnet. Die Auftaktveranstaltung fand bei der bei der RENOLIT SE in Worms statt. „Die Eröffnung setzt ein klares Signal: Hier trifft industrielle Exzellenz auf gelebte Innovation – ein idealer Ausgangspunkt für unser Accelerator-Programm für Startups aus Rheinland-Pfalz“, sagte Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt. Das Camp ist der Auftakt für das sechs Monate andauernde Startup-Wachstums-Programm in Rheinland-Pfalz.
Kern des Programms ist die enge Verzahnung von Startups mit etablierten Unternehmen aus Rheinland-Pfalz. Statt rein theoretischer Förderung setzt GROW in RLP auf direkten Austausch, konkrete Anwendungsfälle und belastbare Partnerschaften. Workshops, individuelles Coaching und Mentoring greifen dabei ineinander.
„Unser Mittelstand ist Innovationsmotor und Wachstumspartner zugleich“, betonte Schmitt. „Genau hier setzen wir an: Wir bringen mit unseren erfahrenen Unternehmen und unseren jungen Startups die richtigen Akteure frühzeitig an einen Tisch – für tragfähige Kooperationen, Wachstum und echte Wertschöpfung im Land.“
Als Wachstumspartner mit dabei: BITO Campus GmbH, Dr. Eckel Animal Nutrition GmbH & Co. KG, Lohmann GmbH & Co. KG, Graffe Technik Innovation GmbH, RENOLIT SE, ROWE MINERALÖLWERK GmbH, Sensoplast Packmitteltechnik GmbH, TechniSat Digital GmbH und der ZEWOTHERM InnoHub. Diese Unternehmen öffnen ihre Netzwerke, teilen ihre Erfahrung – und lernen die Startups von Beginn an persönlich kennen.
„Mit Grow in RLP begleiten wir Startups auf ihrem Wachstumspfad und bieten genau die Unterstützung, die sie benötigen, um ihre Visionen erfolgreich umzusetzen“, betonte Schmitt. Neben dem Coaching durch erfahrene Startups spiele dabei vor allem das Mentoring eine zentrale Rolle. „Der Austausch mit erfahrenen Unternehmerinnen und Unternehmern aus dem Mittelstand hilft den jungen Startups, wertvolle Erkenntnisse zu gewinnen und konkrete Schritte in ihrer Entwicklung zu gehen. Es freut mich daher ganz besonders, dass einige Mentorinnen und Mentoren zum Camp-Auftakt gekommen sind, die ihre Expertise und Erfahrungen in den nächsten Monaten mit den Startups teilen werden“, so die Ministerin.
Höhepunkt und Abschluss des Accelerator-Programms ist ein Pitch-Event vor Investorinnen und Investoren Ende des Jahres, bei dem die Startups um Anschlussfinanzierungen werben.
GROW in RLP wurde vom Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz initiiert sowie finanziert und gemeinsam mit der Investitions- und Strukturbank (ISB) Rheinland-Pfalz sowie erfahrenen Partnern aus der Wirtschaft und Startup-Szene umgesetzt.
GROW in RLP ist neben dem Gründungsstipendium und startup innovativ ein weiteres Element der Gründungsförderung in Rheinland-Pfalz, das Gründerinnen und Gründer auf ihrer Gründungs-Reise tragfähig begleitet.

Weitere Informationen zum Programm sind auf https://startupoffice.rlp.de/growinrlp verfügbar.



Die sieben teilnehmenden Startups in 2026 sind:
Aimpera, Trier – entwickelt KI-basierte Softwarelösungen für intelligentes Energiemanagement, mit denen Unternehmen ihren Energieverbrauch prognostizieren, steuern und optimieren können.
Aminohorse, Neuburg/ Rhein – entwickelt und vertreibt spezielle Aminosäuren-Ergänzungsfuttermittel für Pferde zur Unterstützung von Leistung und Gesundheit.
CompoSpring, Dittelsheim-Heßloch – entwickelt und produziert leichte Hochleistungsfedern aus Faser-Kunststoff-Verbund für industrielle Anwendungen
GetSODA, Mainz – betreibt eine App, über die Nutzer in Echtzeit Deals, Events und Angebote in Bars, Cafés und Restaurants entdecken können.
Refactum, Kaiserslautern – entwickelt Software, die die Angebotskalkulation und Arbeitsvorbereitung in der Metallfertigung automatisiert und deutlich beschleunigt.
Tenta Vision, Trier – entwickelt optische Prüfsysteme, die industrielle Bauteile in Echtzeit und zerstörungsfrei auf innere und äußere Defekte untersuchen.
Total Fansports, Saarburg – betreibt digitale Plattformen und Apps rund um Sport-Fan-Engagement, etwa für Tippspiele und interaktive Fanaktionen.

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Quelle Text/Bild:
Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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55116 Mainz

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Mainz, 04.05.2026