Bereits seit 2018 führen die Polizeibehörden der Länder unter den Schlagworten „sicher.mobil.leben“ Aktions- und Kontrolltage zu ausgewählten Schwerpunktthemen durch. Das diesjährige Motto lautete „Zweiräder im Blick“. Vorsicht und Rücksicht bilden zusammen mit der Beachtung der Verkehrsregeln das Fundament der Verkehrssicherheit. Ziel des diesjährigen Aktionstages war daher, Zweiradfahrende auf die spezifischen Risiken im Straßenverkehr aufmerksam zu machen und gleichzeitig zur Einhaltung der Straßenverkehrsregeln zu sensibilisieren. Darüber hinaus wurden auch Auto- und Lkw-Fahrende kontrolliert und auf mögliche Gefahrensituationen im Zusammenhang mit Zweirädern sensibilisiert.
Insgesamt wurden am Dienstag im Dienstbezirk des Polizeipräsidiums Westpfalz 228 Fahrzeuge kontrolliert. Die Einsatzkräfte hatten am Nachmittag zwischen 14 und 20 Uhr eine Kontrollstelle an der Kreuzung B48/L496 in Höhe Leimen und eine Kontrollstelle am Parkplatz „Johanniskreuz“ eingerichtet. Zusätzlich waren Polizeibeamte in der Innenstadt von Kaiserslautern unterwegs und nahmen insbesondere Elektrokleinstfahrzeuge (EKF), Fahrräder und motorisierte Zweiräder in den Fokus. Insgesamt gab es 106 Beanstandungen. Ein großer Teil (20) entfiel dabei auf E-Scooter, die gegen das Durchfahrtsverbot in der Fußgängerzone verstießen.
In 22 Fällen musste der technische Zustand, also zum Beispiel fehlende oder nicht ausreichende Beleuchtung des Fahrrads oder des Motorrads, bemängelt werden. Bei sechs Motorrädern waren die Verstöße so gravierend, dass den Fahrzeugführern die Weiterfahrt untersagt wurde. Zusätzlich registrierten die eingesetzten Polizisten 13 Geschwindigkeitsverstöße, die von zwei Motorradfahrern und elf Autofahrern begangen wurden. Dabei war ein Pkw-fahrer mit 117 km/h in der 100er-Zone Spitzenreiter. Die weiteren Fahrzeugführer fielen unter anderem durch Verstöße gegen das Pflichtversicherungsgesetz, Missachten einer roten Ampel mit dem Fahrrad und weiteren Ordnungswidrigkeiten auf.
Parallel zu den Kontrollen appellierten die Expertinnen und Experten der Zentralen Prävention an die Einsicht der Verkehrsteilnehmenden. In zahlreichen Gesprächen informierten sie über typische Risiken und Herausforderungen, denen Zweiradfahrende im Straßenverkehr begegnen. Den Präventionsexperten war es wichtig, besonders umsichtiges Verhalten hervorzuheben. |elz
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Kaiserslautern, 29.04.2026









