Betrügerische Geldanlagen

Auf betrügerische Geldanlage-Tipps ist ein Mann aus dem Stadtgebiet hereingefallen. Er investierte mehrere hundert Euro und bezahlte auch den vermeintlichen Händler, bevor er bemerkte, dass etwas nicht stimmte.
Wie der 74-Jährige am Donnerstag bei der Kripo anzeigte, hatte er im Dezember auf der Internetplattform eines Sozialen Netzwerks Videos gesehen, in denen im Namen bekannter Politiker Investitions-Empfehlungen veröffentlicht wurden. Der Senior klickte auf die Verlinkungen und gab seine Daten an. In der Folge chattete er über Handy mit vermeintlichen Beratern und überwies auch Geld für angeblich lukrative Anlagen. Auch als eine Aufforderung kam, eine sogenannte „Brokerprovision“ in vierstelliger Höhe zu bezahlen, ging der 74-Jährige darauf ein.
Das Ganze zog sich über mehrere Wochen. Aber erst jetzt schaltete der Senior die Polizei ein. Das Fachkommissariat ermittelt.
Unsere Empfehlung: Bleiben Sie bei solchen „Geldanlage-Tipps“ unbedingt misstrauisch! Betrüger versuchen häufig, durch die Nutzung bekannter Gesichter von Prominenten oder Politikern ihren Veröffentlichungen einen „seriösen Anstrich“ zu verleihen. Allerdings wissen die betroffenen Personen meist gar nicht, dass ihr Konterfei für solche betrügerischen Aktivitäten missbraucht wird. Deshalb: Bevor Sie irgendwelche Links anklicken und Ihre Daten eingeben, und erst recht bevor Sie Betrügern Ihr Geld in den Rachen werfen, prüfen Sie solche Angebote auf Echtheit und Seriosität!
Informationen zu sogenannten „Deep Fakes“ finden Sie im Internet auf der Seite der Präventionsexperten der Polizei unter: https://s.rlp.de/D9CiEtI |cri




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Kaiserslautern, 24.04.2026