Nach tödlichem Fahrradunfall: KlimaLautern und BUND fordern bessere Sicherung der Kreuzung Trippstadter/Brandenburger Straße

Klimalautern und BUND-Kreisgruppe Kaiserslautern

Nach dem tödlichen Verkehrsunfall einer Radfahrerin Anfang März fordern KlimaLautern und die BUND-Kreisgruppe Kaiserslautern weitere Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit für Radfahrende an der Trippstadter Straße.
Am Montag, 2. März, kam es gegen 15 Uhr an der Ampel Trippstadter Straße / Brandenburger Straße / Balbierstraße zu einem Zusammenstoß zwischen einem von der Brandenburger Straße kommenden Auto, welches halb – rechts in die Balbierstraße hineinzog und einer 42-jährigen Radfahrerin. Diese war auf dem eigens markierten Vorfahrtsstreifen in Richtung Trippstadter Straße unterwegs. Die Frau stürzte und erlitt schwere Kopfverletzungen. Sie verstarb daran am Donnerstag, 5. März, im Krankenhaus.
KlimaLautern und die BUND-Kreisgruppe zeigen sich tief betroffen über den tragischen Ausgang des Unfalls und sprechen den Angehörigen ihr Mitgefühl aus.
Nach Ansicht von KlimaLautern und des Umweltverbands bleibt die Verkehrssituation an der betreffenden Kreuzung weiterhin problematisch. Zwar seien bereits Verbesserungen umgesetzt worden, dennoch komme es dort immer wieder zu gefährlichen Situationen zwischen abbiegenden Autos und Radfahrenden.
„Der tragische Unfall zeigt, dass die Sicherheit für Radfahrende hier noch immer nicht ausreichend gewährleistet ist“, erklären die Gruppen. Die Verbände fordern deshalb, die Kreuzung erneut zu überprüfen und weitere Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit umzusetzen, etwa durch klarere Markierungen, bessere Sichtbeziehungen, andere Vorfahrtsregelungen, bauliche Veränderungen oder noch weiter angepasste Ampelschaltungen. Zudem ist es sinnvoll, ähnliche Situationen in der Stadt zu identifizieren und in einen Aktionsplan aufzunehmen.
Gleichzeitig appellieren KlimaLautern und der BUND an alle Verkehrsteilnehmenden, besonders aufmerksam und rücksichtsvoll zu handeln. Autofahrerinnen und Autofahrer sollten beim Abbiegen besonders auf Radfahrende achten und den Schulterblick konsequent durchführen.
Auch Radfahrende können zur eigenen Sicherheit beitragen. Dringend empfohlen ist, beim Fahrradfahren einen Helm zu tragen. Bei Kindern sollten Eltern regelmäßig überprüfen, ob der Helm richtig sitzt und korrekt eingestellt ist.
„Jeder tödliche Verkehrsunfall ist einer zu viel. Unser Ziel muss sein, dass sich Menschen in Kaiserslautern sicher mit dem Fahrrad bewegen können.“



Quelle Text/Bild:
Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland
BUND-Kreisgruppe Kaiserslautern
Blücherstraße 12
67655 Kaiserslautern

kaiserslautern.bund.net

Kaiserslautern, 31.03.2026

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