Am vergangenen Wochenende zeigte sich der Frühling von seiner besten Seite – und lockte nicht nur Sonnenanbeter, sondern auch zahlreiche Freunde getunter Fahrzeuge auf die Straßen. Die Autobahnpolizei Kaiserslautern war daher verstärkt im Einsatz und nahm diverse modifizierte Autos genauer unter die Lupe. Ein ganz besonderes „Highlight“ war dabei ein vermeintliches Streifenfahrzeug aus den USA: Ein originalgetreu gestaltetes NYPD-Polizeiauto hatte den Weg nach Deutschland gefunden – inklusive Schriftzügen und Wappen. Was in New York für Ordnung sorgt, sorgt hier allerdings für rechtliche Probleme: Die Verwendung solcher Kennzeichen ist in Deutschland nicht erlaubt und erfüllt den Straftatbestand nach §132a StGB. Die Fahrt war damit schneller beendet als eine typische amerikanische Verfolgungsjagd. Auch im Gelände-Look ging es hoch hinaus: Ein Offroad-Umbau mit massiver Metallstoßstange und freiliegenden Vorderrädern zog die Aufmerksamkeit der Beamten auf sich. In Kombination mit der Höherlegung entstand hier allerdings weniger Abenteuer-Feeling als vielmehr ein erhebliches Sicherheitsrisiko für andere Verkehrsteilnehmer. Die Weiterfahrt wurde daher untersagt – der Ausflug ins „Abenteuer Autobahn“ war beendet. Weniger hoch, dafür umso tiefer unterwegs war ein Mercedes mit manipuliertem Luftfahrwerk. Das Fahrzeug lag so tief, dass es eher als fahrender Schleifstein durchgegangen wäre. Die Folge: gerissene und nach außen gedrückte Kotflügel, verursacht durch permanenten Kontakt mit den Rädern bei jeder Lenkbewegung. Auch hier hieß es: Stopp statt Weiterfahrt. Die Autobahnpolizei Kaiserslautern weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass individuelle Umbauten zwar Ausdruck von Kreativität sind – die Verkehrssicherheit und die gesetzlichen Vorschriften dabei jedoch stets oberste Priorität haben sollten. Fazit des Wochenendes: Sonne ja, aber bitte mit sicheren Fahrzeugen.|past
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Kaiserslautern, 22.03.2026










