Sobald die Schulglocke zum letzten Mal geläutet hat und die letzten Schülerinnen und Schüler durch die Flure geflitzt sind, beginnt seine Arbeit: Ein Reinigungsroboter sorgt seit Kurzem am Kaiserslauterer Hohenstaufengymnasium für blitzblanke Flure und Eingangsbereiche. Der Roboter kommt dabei nicht als Ersatz für menschliche Arbeitskräfte zum Einsatz, sondern als Entlastung für das bestehende Personal.
Mit diesem Schritt reagiert die Stadt Kaiserslautern auf den anhaltenden Fachkräftemangel im Reinigungsbereich. Von rund 200 Stellen sind derzeit 36 unbesetzt, was die Arbeit der vorhandenen Reinigungskräfte deutlich erschwert. Der Roboter soll dazu beitragen, diese Lücke zumindest teilweise zu schließen und das Personal zu entlasten, gerade in einem körperlich anspruchsvollen Beruf wie diesem. Der Roboter arbeitet hauptsächlich in den Fluren und Eingangsbereichen der Schulen und reinigt dort außerhalb der Schulzeiten. Besonders nachts kommt er zum Einsatz, ohne den Unterricht zu stören. Dabei reinigt er nass und nimmt Schmutz sowie Wasser direkt auf, was zu einem höheren Sauberkeitsstandard führt.
Ausgestattet mit Kameras, erkennt der Roboter seine Umgebung, erstellt Karten und optimiert seine Reinigungswege selbstständig. Erste Erfahrungen nach rund einem Monat Einsatz sind sehr positiv, die Verantwortlichen zeigen sich zufrieden.
„Der Reinigungsroboter ist eine sinnvolle Ergänzung, um unser Personal gezielt zu entlasten“, sagt Beigeordneter Manuel Steinbrenner. „Er sorgt dafür, dass auch bei personellen Engpässen ein hoher Reinigungsstandard gehalten werden kann.“ Dennoch sei man weiterhin auf qualifiziertes Reinigungspersonal angewiesen. „Eine Bewerbung ist jederzeit willkommen.“
Die Anschaffungskosten für den Reinigungsroboter liegen im unteren fünfstelligen Bereich. Durch den gezielten Einsatz können personelle Ressourcen effizienter genutzt werden, sodass sich die Investition perspektivisch amortisieren kann. Sollte dieses Pilotprojekt weiterhin erfolgreich verlaufen, ist geplant, das System auch an anderen Schulen einzusetzen.
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Quelle Text/Bild:
Pressestelle der Stadtverwaltung Kaiserslautern
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Kaiserslautern, 20.03.2026
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