Stich: Fanprojekt Kaiserslautern erhält Förderung für 2026

Staatssekretär Daniel Stich hat dem Fanprojekt Kaiserslautern im Rahmen des Nationalen Konzepts Sport und Sicherheit (NKSS) einen Förderbescheid in Höhe von 51.000 Euro für das Projektjahr 2026 überreicht. Mit der Förderung unterstreicht das Land Rheinland-Pfalz die große Bedeutung der Fanprojekte, die mit ihrer Arbeit einen wichtigen Beitrag für eine respektvolle und gewaltfreie Fußball- und Fankultur leisten.
„Leidenschaftliche Fans gehören zum Fußball genauso dazu wie das Spiel auf dem Platz. Gerade in traditionsreichen Fußballstädten mit einer besonders lebendigen Fankultur zeigt sich, welche verbindende Kraft der Fußball haben kann. Und Fanprojekte leisten hier eine unverzichtbare Arbeit: Sie fördern den Dialog, unterstützen junge Fans und setzen sich für eine respektvolle und gewaltfreie Fankultur ein. Damit stärken sie die Atmosphäre rund um die Stadien und fördern den gesellschaftlichen Zusammenhalt“, sagte Staatssekretär Daniel Stich.
Die Fanarbeit in Rheinland-Pfalz hat eine lange Tradition und dient als Bindeglied zwischen Fans, Vereinen und Sicherheitsbehörden. Das Fanprojekt Kaiserslautern wurde im Jahr 2007 gegründet und bildet gemeinsam mit dem 1994 gegründeten Fanprojekt Mainz und dem 2009 gegründeten Fanprojekt Trier ein starkes Netzwerk für Prävention und Dialog im rheinland-pfälzischen Fußball.
Die Mitarbeitenden der Fanprojekte richten ihre Arbeit am Lebensalltag der Fußballfans aus. Neben der Gewaltprävention zählt auch die Vorbeugung beziehungsweise die Verringerung extremistischer Einstellungen zu den zentralen Zielen der Fanprojekte. Darüber hinaus übernehmen sie Aufgaben in der Jugendarbeit, bieten Beratungs- und Bildungsangebote an und unterstützen Fans bei organisatorischen Aufgaben.
„Fanprojekte sind ein wichtiger Bestandteil einer verantwortungsvollen und modernen Fußballkultur. Sie verbinden soziale Arbeit mit Prävention und tragen dazu bei, dass Fußballbegeisterung in einem positiven und respektvollen Umfeld gelebt werden kann. Deshalb ist es uns als Land wichtig, diese Arbeit gemeinsam mit den beteiligten Vereinen, der Deutschen Fußball Liga, den Kommunen und den Sicherheitsbehörden dauerhaft zu unterstützen“, betonte Stich.



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Mainz, 18.03.2026