Die traditionelle Firmenbesuchsreihe startete Landrat Ralf Leßmeister in diesem Jahr am 25. Februar mit einem Besuch bei Krauss Landmaschinen. Dabei war der Landrat trotz seines mittlerweile 58. Firmenbesuchs erstmals zu Gast beim Familienbetrieb in Enkenbach-Alsenborn. Begleitet wurde er von Jürgen Wenzel, Bürgermeister der Ortsgemeinde Enkenbach-Alsenborn, Max Becker von der Handwerkskammer der Pfalz (HWK) sowie Dr. Philip Pongratz, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Kaiserslautern (WFK) und WFK-Prokurist Tim Littig.
Inhaberin Tina Krauss stellte gemeinsam mit Geschäftsleiter Christian Hemmer und Firmengründer Winfried Krauss die Entwicklung des Einzelunternehmens vor. Die Wurzeln reichen dabei bis ins Jahr 1983 zurück. Seit 2020 führt Tina Krauss den Betrieb nun in zweiter Generation. Vor rund 40 Jahren noch als Ein-Mann-Betrieb in der Uhlandstraße gestartet, beschäftigt das Unternehmen – seit mehr als 25 Jahren am Standort Hainweg – derzeit elf Mitarbeitende. Ein Auszubildender zum Land- und Baumaschinenmechatroniker soll das Team künftig unterstützen.
In den vergangenen Jahren hat sich Krauss Landmaschinen bewusst breiter aufgestellt. Neben dem Verkauf von Neu- und Gebrauchtmaschinen, z. B. mit Produkten der Massey-Ferguson-Palette wie Traktoren oder Erntetechnik, reihen sich Landtechnikprodukte der Kuhn-Gruppe für die Bereiche Ackerbau und Tierhaltung ebenso in das Sortiment wie Klein- und Motorgeräte von STIHL für den Bereich Forst und Landschaftspflege. Das Angebot umfasst neben Fahrzeugen und Maschinen auch fachkundige Service-, Beratungs- und Reparaturdienstleistungen. „Dass wir über viele Jahre so gut aufgestellt sind, hat auch damit zu tun, dass wir verschiedene Standbeine haben und flexibel auf Nachfragen reagieren können“, erklärte Tina Krauss. Anders als Online-Anbieter setzt Krauss Landmaschinen dabei auf eine umfassende Kundenbetreuung mit betriebs- und einsatzbereiter Übergabe, Anlieferung, Wartung und technischem Support vor Ort.
Die Kundschaft kommt dabei überwiegend aus der Region – aus einem Umkreis von rund 30 Kilometern – und reicht von Privatkunden bis hin zu landwirtschaftlichen Betrieben sowie Garten- und Landschaftsbauunternehmen. „Wir verstehen uns seit Anfang an als verlässlicher und kompetenter Dienstleister und setzen auf das langfristige Vertrauen unserer Kunden“, betonte Firmengründer Winfried Krauss.
Ein zentrales Thema im Betriebsalltag sei dabei Nachhaltigkeit: Reparaturen haben, so Inhaberin Tina Krauss, Vorrang vor Neuanschaffungen. Zudem werden Altreifen fachgerecht wiederaufbereitet bzw. entsorgt, Wertstoffe getrennt gesammelt, Ressourcen bewusst eingesetzt und der Papierverbrauch durch digitale Prozesse reduziert.
Beim Rundgang wurde auch die fortschreitende Technisierung der Maschinen und Gerätschaften deutlich: In nahezu allen Produkten steckt heute hochentwickelte Elektronik, erklärte Geschäftsleiter Christian Hemmer. Diagnosegeräte, Laptop und Software gehören entsprechend längst zum Werkstattalltag.
Mit Blick auf die Zukunft plant der Betrieb eine Erweiterung. Ein angrenzendes Grundstück der Firma Heger wurde dafür bereits erworben. Auch den Themen Fernwärme-Anschluss und Breitbanderschließung wird sich das Unternehmen künftig stärker widmen. „Als Orts- und Verbandsgemeinde unterstützen wir gerne den Ausbau von Firmen und bringen diese schnellstmöglich voran. Leistungsfähige Mittelstands- und Handwerksbetriebe sind schließlich ein wesentlicher Motor für Beschäftigung und Lebensqualität im Ort“, betonte Ortsbürgermeister Jürgen Wenzel.
Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Kaiserslautern (WFK) begleitet gemeinsam mit dem Landkreis als Ansprechpartner solche Vorhaben. WFK-Geschäftsführer Dr. Philip Pongratz betonte, dass die WFK Unternehmen frühzeitig und kostenfrei bei Genehmigungs- und Förderfragen berät. Max Becker von der Handwerkskammer der Pfalz unterstrich ebenfalls ihr Beratungsangebot.
Zum Schluss des Rundgangs hob Landrat Ralf Leßmeister die Bedeutung der Firmenbesuche insgesamt hervor, die nicht nur der öffentlichen Wertschätzung der Unternehmen dienen, sondern auch einen direkten Austausch vor Ort ermöglichen: „Wir wollen hören, wo der Schuh drückt, welche Wünsche bestehen und wo wir unterstützen können. Wenn es dem Handwerk und dem Mittelstand gut geht, profitieren alle Menschen in unserer Region davon“, sagte der Landrat.
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Kaiserslautern, 26.02.2026
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