FDP-Fraktion KL – Stellungnahme zu Rodungen bei Windkraftanlagen

Für die Entwicklung der Universität darf kein Baum gefällt werden – aber für Windräder soll die Axt an ganze Höhenzüge im Pfälzerwald gelegt werden. Das ist Grüne Doppelmoral, so die FDP Fraktionsvorsitzende, Brigitta Röthig-Wentz

Mit dem geforderten Windradausbau im Pfälzerwald gefährdet Umweltministerin Katrin Eder (Bündnis 90/Die Grünen) den Schutzstatus des Biosphärenreservates Pfälzerwald. Der von ihr genannte „umweltschonende Ausbau“ ist im größten zusammenhängenden Waldgebiet Deutschlands nicht möglich. Förster warnen zu Recht immer wieder vor Windrädern im Wald. Denn der Wald ist ein sensibles Ökosystem, dem durch den Ausbau der Windkraft dauerhaft geschadet wird. Neben den riesigen Fundamenten müssen Ver- und Entsorgungsleitungen gebaut werden und befahrbare Zuwege müssen dauerhaft offengehalten werden. Ein weiterer negativer Effekt für die Natur ist der nicht unerhebliche Mikroabrieb der Beschichtung der Rotorblätter. Die langfristigen Auswirkungen auf Fauna und Flora sind bisher noch nicht erforscht

Als vor wenigen Jahren die RPTU Kaiserslautern für eine dringend notwendige Erweiterung einen überschaubaren Bereich des angrenzenden Waldes benötigte, waren die Grünen die ersten, die sich aus Klimaschutzgründen gegen diese Pläne stellten. Dass der RPTU, und damit dem Bildungsstandort Kaiserslautern, dauerhaft geschadet werden könnte war den Grünen egal.

Es braucht dringend eine konsequente, faire und ausgewogene Umweltpolitik, die sowohl Klima- als auch Naturschutz gleichermaßen berücksichtigt, so die Liberale weiter.



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Kaiserslautern, 17.02.2026