Neue Konzepte für die Wendelinus-Grundschule in Ramstein-Miesenbach

Fünf Studierende der Rheinland-Pfälzischen Technischen Universität Kaiserslautern-Landau (RPTU) haben im Großen Sitzungssaal der Kreisverwaltung Kaiserslautern innovative Ideen zur Umgestaltung der Wendelinus-Grundschule in Ramstein-Miesenbach vorgestellt. Die Arbeiten entstanden in enger Zusammenarbeit mit dem Fachbereich „Kreis- und Ortsentwicklung“ der Kreisverwaltung.
„Diese Konzepte liefern unseren Kommunen großartige Denkanstöße – und das völlig kostenfrei“, betonte Landrat Ralf Leßmeister. Zugleich lud er alle Gemeinden im Landkreis ein, Teil der „Allianz der Willigen“ zu werden und gemeinsam mit dem seit Jahren bewährten Studierendenprojekt in Kooperation mit der RPTU und der Kreisverwaltung neue Ideen für die Ortsentwicklung zu erarbeiten.
Hintergrund der Präsentation ist die avisierte Neukonzeptionierung der Wendelinus-Grundschule. Aufgrund der steigenden Schülerzahlen plant die Verbandsgemeinde Ramstein-Miesenbach einen neuen Bildungscampus im Osten der Stadt. Damit das bestehende Schulgebäude sinnvoll weitergenutzt werden kann, wandte sich die Stadt Ramstein-Miesenbach an die RPTU. Bereits seit 2012 entwickelt die Universität im Rahmen des Studienprojekts „Gemeindeentwicklung im Landkreis Kaiserslautern“ innovative Umnutzungskonzepte für öffentliche Gebäude und Flächen.
Die Studierenden Elena Edinger, Klara Kemmler, Max Niermann, Lukas Ritter und Mareike Schunk erarbeiteten zunächst fünf Varianten zur Umnutzung der Schule und der angrenzenden Turnhalle. Nach einer gemeinsamen „Akteurswerkstatt“ mit Vertreterinnen und Vertretern der Stadt wurden zwei städtebauliche Entwürfe weiterentwickelt. Beide Konzepte sehen ein durchgrüntes Wohnquartier vor, das energetische und demografische Aspekte berücksichtigt.
Besonderes Augenmerk legten die Studierenden auf das Konzept der sogenannten „Cluster“-Wohnungen: Mehrere kleinere Wohneinheiten gruppieren sich um einen großzügigen Gemeinschaftsbereich – eine Idee, die nicht nur bezahlbaren Wohnraum fördert, sondern auch das Miteinander stärkt.
Die Verbandsgemeindeverwaltung erhält sämtliche Vorschläge und Entwürfe kostenlos und kann nun prüfen, welche Ideen in die weitere Planung einfließen sollen.
Abgerundet wurde die Präsentation durch einen besonderen Moment: Zum letzten Mal leitete Professor Dr.-Ing. Holger Schmidt das Studienprojekt, bevor er in den Ruhestand geht. Landrat Leßmeister dankte ihm für die langjährige erfolgreiche Zusammenarbeit mit einem Weinpräsent und dem offiziellen „Dubbeglas“ des Landkreises Kaiserslautern.



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Bild: Reiner Voß, © Landkreis Kaiserslautern

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Kaiserslautern, 13.02.2026

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