Die Polizei wirft einem 50-Jährigen versuchten Mord in sechs Fällen vor. Der Mann steht im Verdacht, in der Nacht zum Donnerstag auf dem Gelände der katholischen Kirche in der Spittelstraße an einem Zelt für Obdachlose Feuer gelegt zu haben. Das Kälteschutzzelt bietet wohnungslosen Menschen eine Übernachtungsmöglichkeit, darin befanden sich sechs sogenannte Kälte-Iglus. Bei dem Brand wurden zwei Menschen leicht verletzt.
Ein Zeuge bemerkte kurz vor 1 Uhr die Flammen und weckte die fünf schlafenden Mitbewohner. Die Zeltbewohner retteten sich ins Freie. Der Zeuge wählte den Notruf. Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei rückten aus. Sanitäter versorgten die beiden Verletzten. Die Feuerwehr löschte den Brand. Den Tatverdächtigen nahm die Polizei vor Ort fest. Aufgrund von Hinweisen begründet sich aktuell der Verdacht, dass der 50-Jährige das Feuer vorsätzlich gelegt haben dürfte. Kurz vor der Tat brannten in der Innenstadt zwei Müllcontainer. Die Polizei prüft derzeit, ob der 50-Jährige auch für diese Brände verantwortlich sein könnte.
Die Ermittlungen zum Tathergang und Motiv dauern an. Polizei und Staatsanwaltschaft werden zu gegebener Zeit nachberichten. |erf
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Kaiserslautern, 05.02.2026











