Auswirkungen auch für Rheinland-Pfalz befürchtet – S-Bahnverkehr von Mannheim nach Kaiserslautern und Speyer kann auf lange Sicht nicht mehr verstärkt werden
„Die vom Bund vorgelegte Streichliste für klimafreundliche Bahnprojekte betrifft auch Rheinland-Pfalz. Vor allem der Rückzug bei den Planungen für das Ausbauprojekt Bahnknoten Mannheim hat spürbare Auswirkungen. Der Tritt auf die Ausbau-Bremse bedeutet, dass der S-Bahnverkehr von Mannheim nach Kaiserslautern und Speyer auf lange Sicht nicht mehr verstärkt werden kann. Darunter werden viele Pendlerinnen und Pendler, aber auch die ÖPNV-Nutzerinnen und ÖPNV-Nutzer insgesamt leiden“, erklärte Mobilitätsministerin Katrin Eder.
„Das Ländergrenzen überschreitende S-Bahnnetz mit seinen Durchbindungen vor allem nach Heidelberg muss dringend ausgebaut werden“, so die Ministerin weiter. „Im Mannheimer Hauptbahnhof fehlen heute schon Kapazitäten, um den zunehmenden Fern- und Nahverkehr abwickeln zu können.“
„Vor allem vor dem Hintergrund, dass erst im Oktober vorigen Jahres zusätzliche drei Milliarden Euro für den Straßenbau durch den Bund freigegeben wurden, ist die Streichung von Bahnprojekten ein fatales Signal für die Fahrgäste und für den Klimaschutz“, betonte Katrin Eder.
Der Bahnknoten Mannheim ist einer der wichtigsten Eisenbahnknoten im Südwesten Deutschlands. Er verbindet vor allem die Nord-Süd-Achse (Rhein/Main – Rhein/Neckar-Oberrhein) mit Ost-West-Verbindungen Richtung Rhein-Main, Rhein-Ruhr und Frankreich. Im Bundesverkehrswegeplan 2030 ist das Projekt als Engpassbeseitigung im vordringlichen Bedarf eingestuft.
Quelle Text/Bild:
Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität des Landes Rheinland-Pfalz
Kaiser-Friedrich-Straße 1
55116 Mainz
www.mueef.rlp.de
Kaiserslautern, 16.01.2026








