Einigung erzielt: Neuer Tarifvertrag im privaten Omnibusgewerbe Rheinland-Pfalz

10,5 Prozent mehr in zwei Stufen plus 500 Euro Einmalzahlung

Der Tarifkonflikt zwischen der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und der Vereinigung der Arbeitgeberverbände Verkehrsgewerbe Rheinland-Pfalz e.V. (VAV) ist beendet. ver.di und der VAV haben einen Tarifvertrag über die Löhne und Gehälter für die Beschäftigten im privaten Omnibusgewerbe vereinbart. Dieser sichert Entgeltsteigerungen in zwei Schritten von insgesamt 10,5 Prozent sowie eine Einmalzahlung von 500 Euro.
Zum 01.01.2026 steigen die Löhne und Gehälter um 7 Prozent. Zum 01.01.2027 folgt ein weiterer Schritt um 3,5 Prozent. Die Einmalzahlung in Höhe von 500 Euro ist mit dem nächsten Lohn fällig.
Ein Rechenbeispiel zeigt die Größenordnung: Bei einer Fahrerin beziehungsweise einem Fahrer macht die Erhöhung im ersten Schritt etwa 204 Euro mehr pro Monat aus, im zweiten Schritt etwa 109 Euro.
„Dass Entgeltsteigerungen an faktisch unerfüllbare Vorbedingungen geknüpft werden sollten, war für uns unzumutbar. Dass diese Blockade nun vom Tisch ist, war entscheidend für den Abschluss“, sagt der zuständige ver.di-Verhandlungsführer Marko Bärschneider.
„Diese langen und zähen Verhandlungen konnten wir nur zum Abschluss bringen, weil die Kolleginnen und Kollegen gekämpft haben. Sie hätten weitergekämpft, wenn es nötig gewesen wäre“, so Bärschneider.
ver.di betont, dass gute Arbeitsbedingungen und faire Bezahlung im Omnibusgewerbe nicht durch Preisdruck im Ausschreibungswettbewerb ausgehöhlt werden dürfen. Entscheidend sei, dass Tarifstandards konsequent abgesichert und in der Praxis durchgesetzt werden, damit Beschäftigte dauerhaft vor Lohndumping geschützt sind.



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Quelle Text/Bild:
ver.di Rheinland-Pfalz-Saarland
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Mainz, 07.01.2026