Saison geht in der Verlängerung: FCK in der Relegation gegen Dresden

Nach einer 0:2-Auswärtsniederlage beim FC Viktoria Köln steht fest: Der 1. FC Kaiserslautern tritt in der Aufstiegsrelegation gegen Dynamo Dresden an. Das Hinspiel steigt am 20. Mai 2022 auf dem Lautrer Betzenberg.

Zu ihrem letzten Auswärtsspiel dieser Drittliga-Saison traten die Roten Teufel am Sonntagmittag bei besten äußeren Bedingungen beim FC Viktoria Köln an. Das Drumherum wurde zudem von den rund 7.000 FCK-Fans bestimmt, die die Partie im Sportpark Höhenberg nochmals zu einem FCK-Heimspiel machten. In der Startaufstellung der Roten Teufel gab es drei Änderungen: Kevin Kraus, Felix Götze und Kenny Prince Redondo rückten neu in die erste Elf. Die Ausgangslage vor der Partie war nach der Niederlage von Braunschweig am Vortrag klar: Mit einem Punktgewinn konnten sich die Roten Teufel in der Tabelle vor dem letzten Saisonspiel der Eintracht wieder auf den zweiten Tabellenplatz schieben. Die Stimmung unter den FCK-Fans, die das Stadionrund stimmgewaltig im Griff hatten, war dementsprechend vor Anpfiff prächtig – mit lautstarker Unterstützung ging es für die Roten Teufel in die Partie.



Mit dieser hatte der FCK schon früh die erste Chance, nach einem Freistoß von Mike Wunderlich kam der aufgerückte Kevin Kraus an den Ball – aber ohne Ertrag, zumal der Innenverteidiger im Abseits stand. Nach knapp zehn Minuten kamen auch die Hausherren zu ihrer ersten Gelegenheit, David Philipp tauchte frei vor Matheo Raab auf, schoss zum Glück aber knapp am Tor vorbei. Die Viktoria war nun besser im Spiel und setzte immer wieder gefährliche Nadelstiche, insbesondere wenn sie schnell umschalten konnte. So entwickelte sich – wie anhand der Tabellensituation beider Teams zu erwarten, eine intensiv geführte Partie, in der die Viktoria nach einer knappen halben Stunde in Führung ging. Bei einer Ecke war Moritz Fritz mit dem Kopf zur Stelle und markierte das 1:0. Die Roten Teufel suchten die schnelle Antwort und spielten sich über den rechten Flügel in den Kölner Strafraum, der Abschluss von Kenny Prince Redondo ging aber knapp übers kurze Eck. Stattdessen legte Köln zehn Minuten später nach. Nach einer Balleroberung in der Lautrer Hälfte ging es schnell, David Philipp traf zum 2:0 ins kurze Eck – gleichzeitig auch der Halbzeitstand.

In der Pause wechselten die Roten Teufel doppelt und brachten René Klingenburg und Nicolas Sessa neu ins Spiel. Und der FCK kam auch druckvoll aus der Kabine, versuchte den Spielstand direkt zu verkürzen. Köln stand nun eng gestaffelt vor dem eigenen Strafraum und erwiderten tief in der eigenen Hälfte die Lautrer Druckphase – wiederholt auf Kosten eines Freistoßes im letzten Drittel. Der FCK setzte sich am gegnerischen 16er fest und hatte nach einer Stunde Chance um Chance. Erst traf Terrence Boyd mit einem Aufsetzer nur Aluminium, anschließend wurden mehrere Schüsse geblockt oder vom Torwart der Kölner stark pariert. Die Roten Teufel waren nun nah dran am Torerfolg, der Ball wollte aber trotz Powerplay nicht über die Linie. So bejubelte am Ende die Viktoria den Klassenerhalt, während die Saison für die Roten Teufel in die Verlängerung geht: Am 20 Mai empfängt der FCK Dynamo Dresden zum Relegationshinspiel auf dem Betzenberg.

Statistik:
FC Viktoria Köln – 1. FC Kaiserslautern 2:0 (2:0)
Viktoria: Nicolas – Koronkiewicz, Lorch (46. Siebert), Greger, Buballa (78. Rossmann) – Risse, Fritz, Sontheimer, Handle – Palacios (66. Jastremski), Philipp (69. Amyn)
FCK: Raab – Tomiak (46. Klingenburg), Kraus, Ciftci – Hercher, Götze, Ritter, Zuck (72. Hanslik) – Wunderlich (46. Sessa) – Boyd (65. Kiprit), Redondo
Tore: 1:0 Fritz (26.), 2:0 Philipp (38.)
Gelbe Karten: Palacios / Tomiak, Boyd
Schiedsrichter: Martin Pedersen
Zuschauer: 8.372 (ausverkauft)

Quelle Text/Bild:
1. FC Kaiserslautern GmbH & Co. KGaA
Fritz-Walter-Straße 1
67663 Kaiserslautern

www.fck.de

Kaiserslautern, 08.05.2022

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