Scooter-Fahrer aus dem Verkehr gezogen

Mehrere E-Scooter-Fahrer hat die Polizei am Sonntag aus dem Verkehr gezogen. Dabei fielen zwei Männer gleich aus mehreren Gründen auf.

Zu vorgerückter Stunde in der Nacht zu Sonntag zog ein Scooter-Fahrer am Stiftsplatz die Aufmerksamkeit einer Streife auf sich. Als der junge Mann das Polizeifahrzeug erkannte, machte er einen „Schwenk“, fuhr zwischen den Pollern und Sitzmöglichkeiten durch auf den Stiftsplatz und wollte ganz offensichtlich einer möglichen Kontrolle aus dem Weg gehen.

Dabei hatte er jedoch nicht bedacht, dass wegen des noch aufgebauten Weihnachtsmarktes der Stiftsplatz aktuell auch für vierrädrige Fahrzeuge befahrbar ist. In dem Moment, als er es realisierte, machte der Rollerfahrer erneut einen Schwenk, fuhr wieder zwischen den Pollern durch und setzte seine Fahrt in Richtung Rummelstraße fort.

Die Polizisten folgten ihm schließlich zu Fuß, konnten ihn einholen und stoppen. Bei der Kontrolle wurde schnell klar, warum der 23-Jährige das Weite suchen wollte: Er war stark alkoholisiert – ein Atemtest bescheinigte ihm einen Pegel von 1,65 Promille. Der junge Mann musste mit zur Dienststelle kommen, sich eine Blutprobe entnehmen lassen und seinen Führerschein abgeben.

Doch damit nicht genug: Als er die Polizeidienststelle verließ, stieg der 23-Jährige erneut auf einen E-Scooter, der in der Nähe stand, und fuhr damit los. Er konnte aber ein zweites Mal gestoppt werden. Auf den Mann kommen diverse Anzeigen zu.

Am frühen Sonntagmorgen stoppten Polizeibeamte in der Karl-Marx-Straße die Fahrer eines E-Scooters sowie eines Self-Balancing-Scooters. Da letzterer keine Straßenzulassung hat, muss der 23-jährige Fahrer mit einer Strafanzeige wegen Fahrens ohne Versicherungsschutz rechnen.

Während einer Streifenfahrt am Sonntagvormittag wurden Polizeibeamte gegen 10.40 Uhr auf der L388 zwischen Katzweiler und Mehlbach auf einen E-Scooter aufmerksam, der auf dem Fahrradweg fuhr und keine Versicherungskennzeichen trug. Als die Beamten den Fahrer stoppten, zeigte der 31-jährige Mann drogentypisches Verhalten. Ein Urintest bestätigte den Verdacht und reagierte positiv auf zwei verschiedene Betäubungsmittel-Gruppen.

Daraufhin wurden auch die Sachen des Mannes durchsucht. Dabei kamen in seinem Rucksack eine grünliche Pflanzenblüte sowie eine pastenähnliche weiße Substanz zum Vorschein. Darüber hinaus wurden Utensilien entdeckt, wie sie von Drogenkonsumenten benutzt werden. Die Sachen wurden sichergestellt und gegen den 31-Jährigen ein Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet. Die Ermittlungen – auch wegen Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz sowie Fahren unter Drogeneinfluss – dauern ebenfalls an. |cri

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Quelle Text/Bild:
Polizeipräsidium Westpfalz
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Kaiserslautern, 06.12.2021