Immer wieder Alkohol und Drogen im Spiel

Deutlich zu tief ins Glas geschaut hatte ein Autofahrer, den Polizeibeamte in der Nacht zu Sonntag in der Logenstraße kontrollierten. Als die Beamten gegen 4.45 Uhr den Pkw stoppten, schlug ihnen aus dem Innenraum des Wagens starker Alkoholgeruch entgegen. Wie sich herausstellte, hatte der 31-jährige Mann am Steuer einen Alkoholpegel von 1,09 Promille in der Atemluft. Der Test wurde eine Dreiviertelstunde später wiederholt – dabei zeigte sich, dass der Wert noch gestiegen war. Deshalb wurde eine Blutprobe veranlasst. Führerschein und Fahrzeugschlüssel musste der Mann abgeben. Weil der 31-Jährige den Sinn der Kontrolle und der Folgemaßnahmen nicht verstand, wurde zur besseren Verständigung die US-Militärpolizei hinzugezogen.

 

Eine Trunkenheitsfahrt verhindern konnte eine Streife am frühen Sonntagmorgen in der Innenstadt. Während eines anderen Einsatzes wurden die Polizeibeamten kurz nach 5 Uhr in der Wagnerstraße auf einen Mann aufmerksam, der in einem geparkten Auto auf dem Beifahrersitz saß. Kurz darauf stieg er aus, lief hinter das Fahrzeug und musste sich übergeben.

Bei einer Überprüfung zeigte sich, dass der 33-Jährige stark alkoholisiert war. Um zu verhindern, dass er in seinem Zustand mit dem Auto losfährt, wurden die Schlüssel sichergestellt und wenig später an die Freundin des Mannes ausgehändigt.

Den Führerschein und die Fahrzeugschlüssel stellten Polizeibeamte am Sonntagabend auch bei einer 74-jährigen Frau sicher. Ein Zeuge hatte kurz vor 21 Uhr die Polizei verständigt, nachdem er beobachtet hatte, wie die Frau an einer Tankstelle Schnaps kaufte, in ihr Auto einstieg, aus der Flasche trank und anschließend mit dem Wagen davonfuhr.

Eine Streife rückte aus und stattete der Dame zu Hause einen Besuch ab. Sie räumte ein, den Schnaps gekauft zu haben, gab jedoch an, erst davon getrunken zu haben, nachdem sie zu Hause war. Allerdings hatte sie nach eigenen Angaben im Laufe des Nachmittags mit einem Bekannten zusammen eine Flasche Wein getrunken.

Die 74-Jährige wurde deshalb zunächst zum Atemtest gebeten, der ihr einen Alkoholpegel von 1,63 Promille bescheinigte. Anschließend musste sie zur genaueren Bestimmung der Alkoholkonzentration und der Entwicklung im Abstand von einer halben Stunde zwei Blutproben abgeben. – Das Ergebnis wird zeigen, ob die Frau die Wahrheit gesagt hat – und davon hängt ab, ob sie eine Strafanzeige erhält oder gerade noch einmal mit einer Ordnungswidrigkeitsanzeige davonkommt.

Am späteren Abend wurde eine Streife in der Innenstadt auf einen Fahrradfahrer aufmerksam. Die Beamten stoppten den Mann in der Parkstraße und unterzogen ihn einer Kontrolle. Dabei kamen ein Tütchen mit weißen Anhaftungen sowie ein sogenannter „Grinder“ zum Vorschein, an dem ebenfalls noch Reste der Substanz hafteten. Die Sachen wurden sichergestellt und ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet.

In der Nacht zu Montag mussten Polizeibeamte dann auch noch einen E-Scooter-Fahrer aus dem Verkehr ziehen. Der 28-Jährige war in der Marktstraße angehalten und kontrolliert worden. Weil sein Atem nach Alkohol roch, wurde er zum Test gebeten – Ergebnis: 0,8 Promille. Darauf angesprochen, gab der Mann an, im Laufe des Abends „zwei Bier“ getrunken zu haben. Der 28-Jährige wurde für weitere Tests mit zur Dienststelle genommen. Mit dem E-Scooter durfte er nicht weiterfahren. Auf den Mann kommt eine Ordnungswidrigkeitsanzeige zu. |cri

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Quelle Text/Bild:
Polizeipräsidium Westpfalz
Logenstraße 5
67655 Kaiserslautern

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Kaiserslautern, 12.07.2021