Bündnis 90/Die Grünen: Presseerklärung zur Unianhörung

LBB sichert im Stadtrat Prüfung weiterer Standortoptionen für Chemiegebäude und zukünftig ganzheitliche Bebauungsplanung zu

Am Montag 29.06. fand im Stadtrat eine ausführliche Aussprache zur Erweiterung der Universität statt. Den Grünen liegt hier eine nachhaltige Zukunftsplanung im Rahmen eines größeren städtebaulichen Konzeptes sehr am Herzen. So begrüßen es die Grünen sehr , dass der Landesbetrieb LBB und die TU Kaiserslautern dem Stadtrat auf Nachfrage zugesichert haben, ein nachhaltiges Konzept für die Bebauung des Entwicklungsbereichs der Universität zu erarbeiten. „Mit dieser Herangehensweise ist endlich eine langfristige Perspektive für den Lämmchesberg möglich. Damit können jetzt auch Wege gefunden werden, die Universität in Richtung Stadt zu entwickeln und dem erstbesten Weg in den Wald ein Ende gesetzt werden.“, verlangt die Grüne Fraktionsvorsitzende Lea Siegfried.



Auch die vorgestellten Bebauungsalternativen der Bürgerinitiative Uni/Stadt/Wald-Schutz finden die volle Unterstützung der Grünen. „Die Bürgerinnen und Bürger haben hier in ihrer ehrenamtlichen Zeit unglaubliche Arbeit geleistet. Ihre Vorschläge müssen jetzt ernsthaft geprüft werden.“, so Ratsmitglied Paul Bunjes. Auch Fraktionsvorsitzender Tobias Wiesemann, der sich schon lange für den Erhalt des Uniwaldes einsetzt, drängt auf eine eingehende Prüfung und eine Verzahnung von Unierweiterung und Campusentwicklung. „Es ist erfreulich, dass der LBB uns zugesagt hat, diesmal in eine ernsthafte Prüfung der Alternativstandorte zu gehen und uns Möglichkeiten vorlegen wird, wie der Campus insgesamt nachhaltig in Richtung Stadt entwickelt werden kann. Wir erwarten diese Ergebnisse zeitnah, damit dem dringenden Bedarf nach einem neuen Chemiegebäude Rechnung getragen werden kann“, so Wiesemann.

Quelle Text/Bild:
Bündnis 90 / Die Grünen
Ratsfraktion Kaiserslautern
Tobias Wiesemann, Fraktionsvorsitzender der Partei Bündnis 90 / DIE GRÜNEN im Stadtrat Kaiserslautern
www.gruene-kl.de

Kaiserslautern, 30.06.2020