224 Menschen im Land sind aktuell mit dem Coronavirus infiziert, Stand: 10.10 Uhr

Information der Landesregierung zum aktuellen Stand hinsichtlich des Coronavirus: Aufbau von kommunalen Hilfenetzwerken in der Corona-Pandemie erfolgreich Aktuell gibt es in Rheinland-Pfalz insgesamt 6.700 bestätigte SARS-CoV-2 Fälle, 230 Todesfälle und 6.246 genesene Fälle.

Die oben genannten Zahlen entsprechen den in der Meldesoftware des Robert Koch-Instituts übermittelten laborbestätigten Fällen einer COVID-19 Erkrankung mit Meldeadresse in Rheinland-Pfalz. Diese werden von den Gesundheitsämtern über die Landesmeldestelle beim Landesuntersuchungsamt an das Robert Koch-Institut übermittelt. Die Summe der in Rheinland-Pfalz bereits von COVID-19 Genesenen wird anhand eines Bewertungsalgorithmus ermittelt.

Diese Angaben können von den Zahlen des Robert Koch-Instituts abweichen. Als Gemeldete gelten alle Menschen mit COVID-19 Erkrankung mit Meldedatum der letzten 7 Tage, pro 100.000 Einwohner.

Aufbau von kommunalen Hilfenetzwerken in der Corona-Pandemie erfolgreich

Zum Aufbau von Anlaufstellen und Hilfsangeboten für Risikopersonen in der Corona-Pandemie hat die Landesregierung die Landkreise und kreisfreien Städte von März bis Mai mit einer Anschubförderung unterstützt. Bis zum Ablauf der Antragsfrist haben 32 von 36 Kommunen die Soforthilfe in Höhe von jeweils 10.000 Euro beantragt. Insgesamt wurden 320.000 Euro aus Landesmitteln zur Verfügung gestellt.

„Überall in Rheinland-Pfalz sind in den letzten Wochen erfolgreich Anlaufstellen und Hilfsangebote für Corona-Risikopersonen entstanden“, betonte Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler. „Ich freue mich, dass diese neuen Strukturen mit Unterstützung des Landes so schnell aufgebaut werden konnten. Die Kommunen haben hier in kurzer Zeit sehr viel geleistet. Viele der neu eingerichteten Netzwerke sind auf Nachhaltigkeit ausgelegt und ich bin optimistisch, dass sie in zahlreichen Kommunen auch nach der Corona-Krise noch weiter Bestand haben und auf diese Weise in den jeweiligen Regionen zu einer positiven Sozialraumentwicklung beitragen werden“, sagte die Ministerin.

In den vergangenen Wochen hat Rheinland-Pfalz eine große Welle an Hilfsbereitschaft und Solidarität erlebt. Zahlreiche Menschen im ganzen Land haben ihre Hilfe denjenigen angeboten, die auf Grund der Corona-Pandemie das Haus nicht verlassen konnten, zum Beispiel beim Einkaufen, bei Botengängen und weiteren Besorgungen des täglichen Bedarfs oder einfach nur durch Zuhören und Reden bei Gesprächsbedarf. Bei den kommunalen Verwaltungen und zahlreichen weiteren Einrichtungen, wie Seniorenbüros, Mehrgenerationenhäuser, beim Caritas-Verband oder beim Deutschen Roten Kreuz, konnten mit den Geldern des Landes zum Beispiel Anlaufstellen, Notfalltelefone und Hilfsdienste eingerichtet werden, um Helfer und Helfende zu vernetzen.

In zahlreichen Landkreisen und Städten haben sich gleich mehrere Initiativen und Vereine zur gemeinsamen Unterstützung zusammengefunden, wie beispielsweise in Landau im Rahmen der Aktion „Landau hilft Landau“ und der damit verbundenen Einrichtung einer virtuellen Ehrenamtsbörse. Im Landkreis Westerwald haben sich die Initiativen WÄLLER HELFEN, Heimatliebe Westerwald und DEMOS e.V. zusammengetan, um Hilfsangebote zu sammeln und zu koordinieren. Die Unterstützung solcher ehrenamtlicher Initiativen spielte für die antragsstellenden Kommunen eine ganz zentrale Rolle.

Weitere Informationen zu den Anlaufstellen in Rheinland-Pfalz gibt es auf der Internetseite www.zusammenland.rlp.de.

Einen Überblick über alle Maßnahmen der Landesregierung bietet die Internetseite www.corona.rlp.de.

Alle Zahlen zu den Städten und Kreisen in RLP finden Sie hier:
https://msagd.rlp.de/de/unsere-themen/gesundheit-und-pflege/gesundheitliche-versorgung/oeffentlicher-gesundheitsdienst-hygiene-und-infektionsschutz/infektionsschutz/informationen-zum-coronavirus-sars-cov-2/

Quelle Text/Bild:
Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie des Landes Rheinland-Pfalz
Bauhofstr. 9
55116 Mainz

www.msagd.rlp.de

Mainz, 02.06.2020