Polizei wirbt um Experten für IT-Kriminalisten

Zur Bekämpfung der Kriminalität in der digitalen Welt wird die Polizei Rheinland-Pfalz am 1. Oktober 2021 bis zu 20 sogenannte IT-Kriminalisten und -Kriminalistinnen einstellen. Bereits zum Jahresende beginnen die Werbung und Personalrekrutierung. “Wir gewinnen bereits seit Jahren IT-Fachkräfte für die Polizei. Mit der neuen und in Rheinland-Pfalz erstmals angebotenen Weiterbildung zum IT-Kriminalisten und zur IT-Kriminalistin ergänzen wir gezielt die bestehenden personellen Ressourcen in dem Bereich. Wir intensivieren also nochmals unsere Maßnahmen bei der Bekämpfung dieses dynamischen Deliktsfeldes”, so Innenminister Roger Lewentz. Die studierten Informatikerinnen und Informatiker durchlaufen mit Bezahlung eine einjährige Qualifikation, bevor sie ihre Karriere als Kriminalbeamtinnen und Kriminalbeamte in den Polizeipräsidien Koblenz, Mainz, Westpfalz, Rheinpfalz und Trier oder im Landeskriminalamt beginnen.



Sie werden nicht nur Daten analysieren, sondern als Ermittlerinnen und Ermittler Fälle der Cyberkriminalität selbst bearbeiten. “Die zukünftigen IT-Kriminalistinnen und IT-Kriminalisten sind neben den bereits etablierten IT-Forensikern sowie den IT-Analysten ein weiterer wichtiger Personalbaustein bei der Umsetzung der ‘Bekämpfungsstrategie Cyberkriminalität’, die das Innenministerium mit den Polizeibehörden erarbeitet hat”, so Lewentz weiter. Wer sich für die Qualifikation interessiert, sollte ein abgeschlossenes Hochschulstudium der Informatik oder einer vergleichbaren Studienrichtung mitbringen, mindestens anderthalb Jahre Berufserfahrung vorweisen können, nach Abschluss der Qualifizierung das 45. Lebensjahr noch nicht vollendet haben sowie die sonstigen Voraussetzungen für die Einstellung in den Polizeidienst erfüllen. Eine Bewerbung ist bis zum 30. April 2021 möglich und zwar ausschließlich online unter: https://bewerbung.polizei.rlp.de/kriminalisten/. Die detaillierte Stellenausschreibung gibt es unter: www.polizei.rlp.de/de/karriere

 

 

Quelle Text/Bild:
Hochschule der Polizei Rheinland-Pfalz
55483 Büchenbeuren-Scheid

www.polizei.rlp.de/hochschule

Büchenbeuren-Scheid, 16.12.2020